Full text: Ruolandes Liet

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Sie Slbweichuttgen »ott A unb bie Bufafce finb bet bem 
©dduß beS ©ebidttS am bebeutenbften; fogar unbefannte 
?)erfonen treten noch auf. SBahrenb nämlich .Karl feine 
©djweßer ffiertfja, ©uenelunS grau, unb bie fchone 2fube, 
SlioierS ©djweßer unb StolanbS 33erlobte, berufen laßt, 
entfommt ber S?erratl;er. ^erjog £>tho wirb il>m nachge* 
fenbet, aber ©uenelun entgeht ihm, weshalb £)tho, als er 
unüerricßteter ©adie jurücffommt, in Ungenabe bei bem 
•Saifer faßt. ©r mad)t ftd? nochmals auf, unb wirb enblicb 
burcb einen glücklichen Bufaß beS glüchtlingS f>abf)aft. 
£>tßo fampft ritterlid) mit ihm, unb ber SSeftegte muß ftd) 
gefangen geben. S3t6t;er batte er Sfßaffen unb $ferb be= 
halten, je^t, um ihn ju entehren, wirb ihm bie Stüßung 
abgenomnien, er auf baS fchlechtejfe 5)ferb gefegt, unb in 
baS frattfifche Säger geführt. Sn A war er gleich anfangs, 
al§ bie SSerrathcrei an ben Sag fam, fchimpflid) betjanbelt 
unb in dhetten gelegt worben. 
Snbeffen höben bie abgefanbten Stifter ber fdwtten ftube 
uerfünbigt baß ber Äaifer fte in feinem Säger erwarte, 
©te erfahrt nod) nichts »on bem Unglück ju Sfonceoaur, 
glaubt ihren SSruber wieberjufehen unb mit Stolanb »er- 
mahlt ju werben. SSon TCubenS unb ihrer guten Sante 
Suibor greube, »on 3tubenS Schönheit wirb gerebet. 
Soch auf bem 2Beg ju bem dfatfer quälen fte bofe Sraunte, 
fte höt bei ihrer Ankunft fchotr 2 lhnbungen »on ihrem 
©efchtcf. Ser dfaifer will ihr Anfangs einreben Sliüier 
unb Stolanb fernen als SJerrather ju ben Reiben übergegans 
gen, aber fte glaubt nicht baran. ©ie begegnet ber SJtutter 
StolanbS, bie aßeS weif, unb ber dhaifer erjalßt ihr jet^t 
ben ganzen Hergang. (StichtS ba»on, baf er ihr feinen 
©ohn Subwig jum ©etnaßl geben will.) (fr faßt bie 
SSerjweifelnbe in feine 2(rme. Sann »erlangt fte bie Seichen 
ju fehen. ©in ©ngel rebet burd) £>li»ierS 9)tunb, unb 
»erfünbigt ihr balbige ©rlofung. Siachbem fte ju bem
	        

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