Full text: Kinder- und Haus-Märchen (Bd. 3)

— 335 — 
I 
Stirne. Mit dich« 
der Stiefmutter £ 
eich lhre Tochter, d, 
mmen, auf die Frage- 
t sie grob: "was fonfi 
len gezeigt werden und 
it beiden Händen das 
welches Thor sie hin- 
Aartenthor? antwortet 
* heißen die Grannizia 
und ein Schandzeichen 
ie Stirne und bleibt 
aumt die Mutter vor 
Leider ab und laßt sie 
was diese mit großer 
vornehmer Herr, No 
rden Edelstein erblickt, 
n der Stiefmutter die 
' Nacht wiederkommen 
ne falsche, die Gran- 
ränderung, führt die 
>ren bringt er sie den 
ka ist nicht da, sondern 
wie er nach ihr ruft, 
spricht: "miau, miau, 
geht an das Faß her- 
> klopft; er nimmt also 
)et die schöne Cecella 
er sie als die rechte 
vie kommst du in das 
e Mkshandlungen, die 
)en müssen. Cuosemo 
ß, schlägt e6 zu, sitzt 
mit ihr fort. Carado- 
i Bündel Reisig heim, 
Nessel mit Wasser dar 
«i,*. und wie es siedet, wirft sie das Faß hinein. Wie sie 
d^nkt, Cecella sey nun todt, öffnet sie es, da findet sie ihre eu 
S Tochter, die sie ermordet bat. Voll Verzweifelung laust 
zu'dem Brunnen und stürzt sich hinein. 
IV. i. (Zi.) Der Hahnenstein (La preta de lo 
gallo). 
Minecaniello, ein armer Mann, hat nichts mehr übrig, als 
einen kurzbeinigen Hahn, der Hunger zwingt ihm auch dielen i 
zu verkaufen; er tragt ihn auf den Markt, wo ihn zwei Män 
ner erhandeln und ihn wollen in ihr Haus gebracht haben. 
Es sind aber Zauberer und er dort, wie einer zu dem andern 
svricht: "der Hahn hat einen Stein im Kopf, wenn wir den 
herausnehmen undm emen Rmg fassen, TT können wir wün 
schen, was wir immer wollen, es geschieht". Mmecaniello 
lauft mit dem Hahn heim, nimmt ihm selbst den Stein aus 
dem Kopf und läßt ihn in einen Ring fassen; um auch gleich 
von seiner Tugend eine Probe zu machen, wünscht er, daß 
er ein schöner Jüngling von achtzehn Jahren wäre und den 
prächtigsten Palast von der Welt hätte. Die Wünsche geben 
sogleich in Erfüllung und der König nimmt keinen Anstand, 
ihm seine Tochter zur Gemahlin zu geben. Indessen entdecken 
jene beiden Zauberer das Gluck des Minecaniello und suchen 
ihn darum zu betrügen. Sie machen eine Puppe, die musieirt 
urd tanzt, locken damit die Tochter des Minecaniello, so daß 
sie wünscht, das seltene Stück zu besitzen. Sie verlangen 
nichts dafür, als den Ring des Vaters naher betrachten zu 
können, um sich einen ähnlichen darnach machen zu lassen. 
Sobald er heim kommt, schmeichelt sie ihm den Ring ab, ein 
wenig damit zu spielen. Als ihn die Zauberer in der Hand 
haben, eilen sie damit fort und das erste ist, daß sie das Glück 
res Minecaniello zerstören, der wieder alt wird, und Lessen 
i l <5Tn ^CL^ rx^^loxyn 
f\.^ Q Ol 
cf 
yionesr n - <j 
V. 
hZJ Uj ju . 
o/. Ötl'tJ. lYWf*qi-t > - / 
Jr^’bhuA. t&N«. 
nuLrt .«a-f £71 
ue ux U« 
Jü VHS Je*. jk-. 
cj.
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.