Full text: Kinder- und Haus-Märchen (Bd. 2)

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ft tu lein Schöpfer lind Erhalter ist, der auch der jungen Rabler'n Ge 
ißen schrei und Gebet höret, denn ohne seinen Willen fällt auch kein 
Körn» Sperling oder Schneekünglein auf die Erde." — „Wo hast du 
e Va- dies gelernt?" — Antwortet der Sohn: „wie mich der große 
hanz, Windbraus von dir wegriß, kam ich Ln ein Kirch, da las ich den 
einen Sommer die Fliegen und Spinnen von den Fenstern ab, und höret 
Wahr diese Spruch predigen, da hat mich der Water aller Sperlinge 
- oder den Sommer über ernährt und behütet vor allem Unglück und 
' dies grimmigen Vögeln." „Traun! mein lieber Sohn, fleuchst du 
rsfah- in die Kirchen und hilfest Spinnen und die sumsenden Fliegen auf- 
gleut, räumen, und zirpst zu Gott, wie die jungen Räblein, und be- 
wesen, siehlst dich dem ewigen Schöpfer, so wirst du wohl bleiben, und 
wenn die ganze Welt voll wilder tückischer Vögel wäre. 
Denn wer dem Herrn befiehlt seine Sach, 
Schweigt, Leidet, wartet, betet, braucht Glimpf, thut gemach, 
Bewahret Glaub und gut Gewissen rein, 
Dem will Gott Schutz und Helfer seyn." 
x58. 
Das Märchen vom Schlauraffenland. 
3n der Schlauraffenzeit da ging ich und sah an einem kleinen 
Ceidenfaden hing Nom und der Lateran, und ein fuß-loser Mann 
wem der überlief ein schnelles Pferd, und ein bitterscharfes Schwert 
Abeni das durchhieb eine Brücke; da sah ich einen jungen Esel mit einer 
wfvög' silbernen Nase der jug hinter zwei schnellen Hasen her, und eine 
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