Full text: Kinder- und Haus-Märchen (Bd. 2)

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werth! laßt ihn nur leben, steigt er höher auf die Bergspitze, so 
packen ihn die Wolken und tragen ihn fort." Unter diesem Ge 
spräch gingen sie vorüber, der Jäger aber hatte auf ihre Worte 
gemerkt und sobald sie fort waren, stand er auf und klimmte den 
Berggipfel hinauf. Als er ein Weilchen da gesessen, so schwebte 
eine Wolke heran, ergriff ihn und trug ihn fort und zog eine Zeit 
lang, dann senkte sie sich und ließ sich über einen großen, rings 
mit Mauern umgebenen Krautgarten nieder, also daß er zwischen 
Kohl und Gemüsen sanft auf den Boden kam. 
Da sah der Jäger sich um und sprach: „wenn ich nur was 
j jti essen hätte, ich bin so hungrig und mit dem Weiterkommen 
iwirds schwer fallen; aber hier seh ich keinen Apfel und keine Birn 
|unb keinerlei Obst, überall nichts als Krautwerk. " Endlich dachte 
er: „ zur Noth kann ich von dem Salat essen, der wird mich er 
lfrischen und stärken." Also suchte er sich ein schönes Haupt aus 
!und aß davon, aber kaum hatte er ein paar Bissen hinab geschluckt, 
so war ihm so wunderlich zu Muth und er fühlte sich ganz ver 
ändert und sah mit Schrecken, daß er in einen Esel verwandelt 
war. Doch weil er dabei immer noch großen Hunger spürte und 
\')m der saftige Salat jetzt ordentlich gut schmeckte, so aß er mit 
großer Gier und fraß immer zu, bis er an eine andere Art Salat 
kam, und kaum hatte er von diesem etwas verschluckt, so fühlte 
rr aufs neue eine Veränderung und er war glücklich Ln seine 
menschliche Gestalt zurückgekehrt. 
Nun legte sich der Jäger nieder und schlief seine Müdigkeit 
und als er am andern Morgen erwachte, brach er ein Haupt 
Kindermärchen II. M
	        

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