Full text: Kinder- und Haus-Märchen (Bd. 1)

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an zu laufen, da gr'ngs über Stock und Stern, daß die Haare 
im Winde pfiffen. 
Und als sie vor dem Dorf waren, stieg der Sohn ab, folgte 
dem Rath und kehrte, ohne sich umzusehen, in das arme Wirths 
haus ein, wo er ruhig übernachtete. 2tm andern Morgen stand 
der Fuchs wieder auf dem Weg und sagte: „gerade fort, endlich 
wirst du an ein Schloß kommen, vor dem ein ganz Regiment 
Esldaten liegt, die werden alle schlafen und schnarchen, kümmere 
dich aber nicht darum, sondern tritt ins Schloß hinein, so wirst 
du zuletzt inwendig in eine Stube kommen. In der Stube wird 
der goldne Vogel in einem hölzernen Käsig hangen, nebenan steht 
noch ein anderer prächtiger Goldkäfig zum Staat, thu ihn aber 
nicht etwa aus dem schlechten Käsig heraus, um ihn Ln den guten 
zu setzen, sonst möchte es schlimm gehen." Nach diesen Worten 
streckte der Fuchs wieder seinen Schwanz aus und der Sohn setzte 
sich drauf, da gings über Stock und Stein, daß die Haare im 
Wind pfiffen. 
Vor dem Schloß traf sich alles so, wie der Fuchs gesagt 
hatte. Der Königsfehn trat in das Zimmer, da hing der goldne 
Vogel im hölzernen Käsig, daneben stand ein goldener, und die 
drei goldne Aepfel lagen Ln der Stube herum. Da dachte er: 
das wäre ja lächerlich, wenn ich den schönen Vogel in dem gar 
stigen Käsig lassen sollte, machte die Thüre auf, packte ihn Un 
that ihn in den goldenen Käsig. Indem hub der Vogel so mör 
derlich an zu schreien, daß die ganzen Soldaten davon erwachten, 
die nahmen ihn gefangen und führten ihn vor den König. Den 
Ts
	        

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