Full text: Kinder- und Haus-Märchen (Bd. 1)

meine schöne Braut ein Spinnrad anrühren!" Damit sie das 
Vor einem großen Walde wohnte ein armer Holzhacker, der kr, l 
hatte nichts zu beißen und zu brechen und kaum das tägliche Brot 
für seine Frau und seine zwei Kinder, Hänsel und Grethel. End- die ! 
Lich kam die Zeit, da konnte er auch das nicht schaffen, und wußte wir 
keine Hülfe mehr für seine Noth. Wie er sich nun Abends vor lein 
Sorge im Bett herumwälzte, sprach seine Fran zu ihm: „höre auf/ 
Mann, morgen früh nimm die beiden Kinder, gieb jedem noch die < 
ein Stückchen Brot, dann führ sie hinaus in den Wald, mitten Weg 
inne, wo er am dicksten ist, da mach ihnen ein Feuer an, und stand 
dann geh weg und laß sie dort allein, wir können sie nicht lan- wiede 
ger ernähren." „Nein Frau, sagte der Mann, das kann ich nicht guckst 
über mein Herz bringen, meine eigenen lieben Kinder den wilden auf." 
Thieren im Wald zu bringen, die sie bald würden zerrißen haben." das f 
„Nun, wenn du das nicht thust, sprach die Frau, so müssen wir { ter st 
alle miteinander Hungers sterben;" und ließ ihm keine Ruhe, Morg 
bis er einwilligte. hatte 
Die zwei Kinder waren auch noch vor Hunger wach gewest», den fr 
und hatten mit angehört, was die Mutter zum Vater gesagt 8 
hatte. Grethel dachte, nun ist es um mich geschehen und sing er- Vater 
bärmlich an zu weinen, Hansel aber sprach: „sey still, Grethel, anmac 
böse Flachsspinnen lo§* 
zog 
aus. 
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Hansel und Grethel.
	        

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