Full text: Manuscripta theologica : Die Handschriften in Folio

T Ms. theol. 277 
2o Ms. theol. 278 
20 Ms. theol. 277 
Missale plenum 
Fragm. - alte Sign.: Ms. Anhang 19 [Fasz. 20 - Pergament - 1 Doppelbl. 
Schriftraum 28x 18 - 2 Spalten - 31 Zeilen - Minuskel des l2.Jhs., Mitte 
dt. Neumen ohne Linien - rubriziert - 2- u. 3zeilige rote Initialen 
Abweichend von der Mainzer Liturgie. Um 1900 abgelöst von Math. 21 142 (H.Lautensack: Des 
Circkels und Richtscheyts  gründtliche Underweisung  Frankfurt am Main 1564.). 
1ra-2vb 
[MISSALE PLENUM]; fer. 5 
sabb. in capite ieiunii. 
T Ms. theol. 278 
Calendarium praesentiarum ecclesiae collegiatae 
St. Thomae Argentoratensis 
Fragm. - alte Sign.: Ms. Anhang 19 [Fasz. 21 - Pergament - 1 Bl. - 31 x 22 
Straßburg - Textualis formata] des 13.Jhs., Ende, und Kursive des l4.Jhs. 
rubriziert - rot/blaue Fleuroneeinitiale 
Die unten aufgeführten Personen- u. Ortsnamen sind fast vollständig für Straßburg und Umgebung 
nachgewiesen. Das entscheidende Argument für die Zuweisung der Hs. an das Stift St. Thomas in 
Straßburg ist die Dotierung des Festes St. Blasius durch den Kanoniker des St.-Thomas-Stiftes Johan- 
nes Wehelin von 1291 März 17, vgl. URKUNDENBUCH D. STADT STRAßBURG. 3. Straßburg 1884, S.81-82, 
Nr. 257. Die in der Urkunde aufgeführten diesbezüglichen Bestimmungen finden sich wörtlich in dem 
Präsenzkalendar. Die Geringfügigkeit der in der Hs. aufgeführten Präsenzgelder spricht nicht gegen 
die Zuordnung der Hs. zu diesem bedeutenden Stift, da 1314 Aug. 23 eapropter  paupertatem pre- 
bendarum des Stiftes ihm die St.-Nikolauspfarrkirche inkorporiert wurde, vgl. UB D. STADT STRAßBURG. 
2. 1886, S.268, Nr.3l8. Auch die Bezeichnung üfratresü spricht nicht gegen eine solche Zuordnung, 
da eine solche Bezeichnung für Kanoniker in Straßburg - und gerade bei St. Thomas - üblich war 
(Auskunft: Archives municipales / Straßburg). Durch den Nachtrag des Stiftungsvermerkes scheint 
1291 als Terminus ante quem festzustehen. Die Formulierung adhuc uiuus zu Richewinus dictus Korner 
datiert diesen, von einer anderen Hand stammenden Nachtrag, da Richewinus zwischen 1320 und 
1322 starb, vgl. UB D. STADT STRAßBURG. 3, S.282, Nr.932. Später Akteneinband, Vgl. 1V  Stadt 
Marb[urg?] Retardaten de 1550 sequentibus. 
1" [CALENDARIUM PRAESENTIARUM]; Calendarium festorum und anniversariorum 
gemischt; von Barbara Virg. (1.2.) bis Amantius ep. (7.2.); bemerkenswerte Orts- 
u. Personennamen: 1.2. Cristina obiit de domo lapidea inter vasifices  Memoria 
Friderici Prep[os]iti  de bonis emptis a monasterio de Bongarten [Zisterzienser- 
kloster in Baumgarten, vgl. BARTH, Sp.108-111]; 2.2. Henricus prepositus in Sur- 
burg [Stift, vgl. BARTH, Sp.1554-1561] obiit, qui dedit fratribus prebendam 
suam ...; 3.2. (Blasius ep.) festum fecit Johannes Wehelin  quatuor uncee  
276
	        

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