Full text: Manuscripta iuridica

20 1O0,1-20100,3 
Bastarda. Rubriziert. Oben in der Mitte CIIX. Beschriftung für den Inhalt der Handschrift 2o Hist. 5S: 
No: 20 Solmensia. vid. Responsa in po sum. s. Juliae p. 321 Solms informatio fedi et iuris bey von 
Born [Hanns Georg], Consultat. Polit. [Frankfurt/Oder 164-1 u. ö.]. Auf einem Schildchen stand: 95. 
kostet 10 gr. Mit Bleistift: War Umschlag zu Mscr. Hist. Fol. 55. Gelöst 14./9. [l8]88 Lo[hmeier]. 30. 
Schlüssel des sächsischen Landrechts (noch ungedruckt). Enthält den Schluß des 
Stichworts „Gerichtell und (versoa) den Anfang des Stichworts von getzeugknusse. 
Die am Ende der zweiten Spalte beginnende Distinctio XIIII" des Stichworts „Ge- 
richtell enthält nacheinander Auszüge aus Sachsenspiegel II 12 Q8, Schwabenspiegel 
201V und Schwabenspiegel 119. Das Fragment gehört zu den sogenannten „schlesischen 
Handschriftenll. Vgl. Erika Sinauer, Der Schlüssel des sächsischen Landrechts 
(Gierkes Untersuchungen Heft 139), 1928, S. 119-126 u. 130. Homeyer/Eckhardt, 
Die deutschen Rechtsbücher des Mittelalters 1, 1934, S. i" 55 f. und i 59 Nr. 86. (Alles 
nach freundlicher Mitteilung von Prof. K. A. Eckhardt.) 
T Ms.iurid. 100, 2 
Pergament 
1 B1. 
Deutschland XV. J h. 
Letztes Blatt einer Lage, am oberen und an den Seitenrändern beschnitten auf 32: 21,5 cm. Quer 
über die Mitte des Blattes stark gebräunter Streifen (ehemals Buchrücken); rectob/versoa in der unteren 
Hälfte Schaden durch Tintenfraß. 2 Spalten, 58 Zeilen. Schriftspiegel 25: 16,5 cm, Tintenliniierung. 
Anfangsbuchstaben rubriziert, rote Überschrift. g blau und rot. Versoa Initiale L (3 Zeilen) blau mit 
rotem Filigran. Versob Reklamant bero in rotem Querrechteck. Das Blatt diente, quer gefaltet, als 
Umschlag für einen Oktavband. (21,5 : 16 cm): Betzal Register an gelt und frücht von Michaelis A5 
etc 75  Vnd geschlossen M ichaelis A5 Dfij 1576. Dieses Stück gehört zu einer Anzahl von anderen, 
die von Akten der Stiftskirche St. Martin in Kassel gelöst sind. 
Roffredus Beneventanus Libelli super iure pontificio Excerpta VII ex parte VII: 
. . . moratura. et dotem quam ab ipso consequtus ( I) sum . . . Ende in Libellus super actione 
iniuriarum: . . . peto ipsum uestro arbitrio extraordinario puniri. profiteor etc. Die 
übrigen Libelli wurden nicht ermittelt. Versoa ein Zitat aus den Digesten I 1, 5, 4 
(De statu hominum). 
T Ms. iurid. 100, 3 
Pergament 
4 Stücke Von 3 Blättern 
Italien XIV. Jh. 
Ansatzfalze für 2 Foliobände aus längs durchschnittenen Blättern. Zwei dieser Streifen gehören zum 
Mittelteil des gleichen Blattes, zusammengesetzt l4 cm breit, oben mit, unten ohne Textverlust be- 
schnitten. Länge der Streifen jetzt 34,5 bzw. 33,5 cm, Breite 5,5-7 cm. Schriftspiegel: Höhe nicht 
feststellbar (erhalten 30,5 cm), Breite einer Textspalte 6 cm, Steg zwischen den Spalten 1,5 cm. Zwei 
Spalten von Glossen umgeben, Zeilenzahl verschieden. Rotunda. Bl. 1V" und 2W Initialen (2 Zeilen 
hoch), blau auf rotem und rot auf blauem Filigran. ä rot und blau. Am unteren Rand Anmerkungen 
in kleinster Schrift. 
102
	        

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