Full text: Manuscripta poetica et romanensia, manuscripta theatralia

8 Ms. poet. et roman.11 
8 Ms. poet. et roman.12 
8 Ms. poet. et roman. 11 
Wolfram von Eschenbach 
Perg. Fragm. 
1/4 B1. 
13. Jh. 2. Hälfte 
In zwei Stücke geschnittener Rest eines Bl.s in Oktavformat; Maße der zusammengelegten Stücke 
6-6,5x5,5-6,5 - Tintenliniierung - Reste von je 18 Zeilen erhalten; Verse durch Punkte in der 
Zeilenmitte getrennt - gotische Buchschrift. 
Mundart oberdeutsch - beide Stücke 1881 von Eduard Lohmeyer (Bibliothekar 1876-1912) aus dem 
Einband eines heute nicht mehr vorhandenen Druckes herausgelöst, auf dem Umschlag von Lohmey- 
ers Hand: Consil. jur. fol. 8; besonders der kleinere Blattrest durchlöchert und durch Leimabdruck 
(F) teils unleserlich - ein weiteres Fragment derselben Hs. in Gotha, Forschungsbibliothek, Cod. 
Membr. II 218. 
Zur Hs.: Wolframs von Eschenbach Parzival und Titurel, hrsg. und erklärt von E. MARTIN 1.T.: Text. 
(1900) XXIV; Wolfram von Eschenbach [hrsg.] von K. LACHMANN, 7.Ausg. bearb. von E. HARTL (1952) 
S. LVI Nr.46; G. BONATH/ H. LOMNITZER Verzeichnis der Fragment-Überlieferung von Wolframs ,Par- 
zivaP in: Fs. Schröder (1989) S. 116f. Nr.28 (B). 
1r-2V [WOLFRAM VON ESCHENBACHZ PARZIVAL] Fragment G1. Bestand: (lt) 524, 11- 
525, l1; (IV) 526, 24-527, 30 mit Lücken. 
8 Ms. poet. et roman. 12 
Ulrich von Türheim 
Perg. Fragm. 
Blattrest 
Bayern 
14. Jh. 1. H. 
Rest eines Foliobl.: Mittelteil einer Spalte, recto auch die Anfangsbuchstaben der zweiten Spalte 
erhalten - jetzige Maße 10-10,5xl5 - Spaltenbreite 9,5 - Tintenliniierung - Zirkelpunkturen am 
inneren Rand - zweispaltig; Verse abgesetzt - Anfangsbuchstaben jeder Zeile ausgerückt und rot 
durchstrichen; am Schluß der Zeile meist halbhoher Punkt - Textualis, 16 und 17 Zeilen erhalten - 
recto (V. 8293) dreizeilige rote Lombarde mit Repräsentant. 
Mundart mittelbairisch - aus der gleichen Hs. wie 28 Ms. poet. et roman. 30[9 und Nürnberg GNM 
Hs. 42566 (vgl. Wolfram von Eschenbach, Willehalm hrsg. von WSCHRÖDER [1978] LVII) - laut 
Vermutung von Eduard Lohmeyer (1847-1927) wohl aus dem Nachlaß Christian Michael Wilhelm 
Greins (1825-1877) in den Besitz der LB übergegangen - beigebunden sind Notizen zur Identifikation 
des Textes von den Händen Greins, Lohmeyers und Schröders(?) - 1900 in den LB-Katalog einge- 
tragen. 
Zur Hs.: E. SCHRÖDER, ZfdA 44 (1900) 146 f.; Ulrich von Türheim, Rennewart hrsg. von A. HÜBNER, 
(1938; DTM 39) XIV, XLVI f.; B.C.BUSHEY in: Fs. SCHRÖDER (1989) 372. 
1W [ULRICH VON TÜRHEIM: RENNEWARTJ Fragment Q; Bestand: V. 8291-8307, 
8448-8463 nach der Ausgabe von A. Hübner. E. Schröder gibt eine Kollation mit 
der Hs. Heidelberg UB cpg 404. 
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