Full text: Manuscripta poetica et romanensia, manuscripta theatralia

T Ms. poet. et roman. 18 
T Ms. poet. et roman. 18 
Alsfelder Passionsspiel 
Papier 
1 + 84 + 23 Schaltbll. + 1 
44x16 
Friedberg/ Alsfeld 
1501- 
-17 
Registerformat, die untere Hälfte des Titelbls. abgerissen, nach neuer Zählung Bl.I - Buchblock 
beschnitten; je ein modernes Vor- und Nachsatzbl. (H, t2); 5 VIII39 + H33, an verschiedenen Stellen 
insgesamt 23 kleinere Schaltbll. eingeschossen - auf den Anfangsbll. der Lagen Reste von Kustoden: 
32i c, 48r d, 80rf - am unteren Innenrand jeden Bl. alte Foliierung: 2 (Bl.2 neuer Zählung) -82 (Bl. 
81 neuer Zählung), Bl.77 übersprungen; moderne Bleistiftfoliierung I (d.i. ,Titelblf), 1-83 n Wz. 
Ochsenkopf mit Stange Piccard X 114 - Schriftraum 37-40x10-11,5 - 49-58 Zeilen; Verse (auch in 
den Nachträgen) abgesetzt - Bastarda cursiva. 
Auf Schaltbll. Nachträge verschiedener Hände; zu ihrer Unterscheidung und ihrem Anteil an weiteren 
kleineren Randeinträgen im fortlaufenden Text vgl. GREIN S.XI-XVI, FRONING S. 549-552, LEGBAND 
S.5-l4, ZIMMERMANN S. 135-159; über Gleichheit des Wz. des von den Händen B und D benutzten 
Papiers mit dem Wz. der Dirigierrolle vgl. LEGBAND S. 19 f. 
Schaltbll.: Hand B: 4a-b, 42 a-e, 80e-k 
27x8,5 - 36-41 Zeilen - Kursive. 
33x11 
Wz. Krone nicht bei Piccard 
Schriftraum 
Hand C: 45a; 9x 10; 10 Zeilen - 80a-d; 29x 10; 33-38 Zeilen - Wz. P Piccard VII 1345 - Kursive. 
Hand D: 66a, 70a; 10,5x15; 10 bzw. 14 Zeilen - 80V; 29x10; 38 Zeilen; Wz. Krone wie bei Hand B 
- 82V-83r; 43 Zeilen - Kursive. 
Hufnagelnotation, 20V mit Mensuralismen, 80aV Mensuralnotation; 11V, 20V, 23V, 25V, 31V, 35V, 38V, 
45V, 58V, 60V, 61V, 62V-69V, 74V, 75VV, 80V, 8OaV-cV ausgeführte Stücke, 24V, 26V, 37V, 75V, 76V leere 
Notenlinien; Vier- oder Fünfliniensystem, in der Regel mit F-Schlüssel, zu dem je nach Ambitus der 
Melodie der C-Schlüssel hinzukommen kann; in den beiden Anfangslagen die F-Linie rot nachgezo- 
gen, Schlüssel rot durchstrichen, vgl. im einzelnen DREIMÜLLER I S.56-61; Stellenangaben S.61 und 
II S. 130 - rubriziert bis 31V (Ende von Lage 2) - moderner Pappband in Schuber (Werkstatt Theo 
Berard, Kassel). 
Mundart mittelhessisch - IT von alter Hand S. Franciscus confessor domini ora pro nobis omnibus (zu 
den Schreibern dieses Eintrags vgl. LEGBAND S.13 Anm. 1) läßt Entstehung im Friedberger Franzis- 
kanerkloster vermuten; zum Zusammenhang der Spiele von Alsfeld, Friedberg und Frankfurt vgl. 
GREIN S. XVIIIf., ZIMMERMANN S.42-17O und Hinweise bei STRUCK S.47 - 1501 für eine Aufführung 
in Alsfeld verwendet (Text des Schreibers A) und für weitere Aufführungen am gleichen Ort überar- 
beitet und erweitert: 151l von den Schreibern B, D und 1517 vom Schreiber C (Datierungen 1', hier 
für 1517 auch ein Weihnachts- und Dreikönigsspiel erwähnt); zur Unterscheidung eines Schreibers A 
für den Grundtext und mindestens dreier weiterer Bearbeiter s. die Aufstellungen bei LEGBAND S. 5-14 
- Bearbeiter B, von dem die umfangreichsten Zusätze zum Text und zahlreiche Regieanweisungen 
stammen, von E.Becker als der Alsfelder Priester Henrich Hültscher (gest. 1547) identifiziert, von 
seiner Hand auch die Aufführungsvermerke 1', Lagenzählung und Foliierung und die am Rand aus- 
geworfene Zählung von sechs der sieben Worte Jesu am Kreuz (611-671, LEGBAND S. 12f.), zu seiner 
Person E. BECKER S.484f und VL 24 (1982) 293 f. (H.LINKE) - Bearbeiter C gleichzeitig Schreiber der 
1891 aufgefundenen Dirigierrolle (für 1511?), jetzt Museum der Stadt Alsfeld, Verschiedenes IV, vgl. 
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