Full text: Die Entwickelung der Zeitabgabe

selbsttätige Gangwerke besitzen, infolgedessen also weitergehen,wodurch die Betriebs- 
sicl1erheit wesentlich vergrössert wird. 
. Atmosphärische Erscheinungen, wie Gewitter, vagabundierende Ströme und der- 
gleichen sind ohne Einwirkung. 
. Grosse Einfachheit im Betriebe. 
. Ausserordentliche Ersparnis an Kosten, weil nur mit einer Leitung gearbeitet wird, 
während alle anderen Systeme 2 und mehr Leitungen verwenden müssen, weil ferner 
die Leitung einen sehr geringen Querschnitt haben kann, denn der Spannungsabfall 
spielt so gut wie keine Rolle. Es können Uhren noch in Entfernungen von 7 Kilo- 
meter reguliert werden, wenn die Leitung nur 0,8 mm stark ist und bei stärkeren 
Drähten bis 12 Kilometer. 
Bei oberirdischer Leitung braucht der Draht nicht isoliert zu sein, also billiges 
Leitungsmaterial. 
. Bei dem System der Normal-Zeit kann auf einfache Weise jede vorhandene Turmuhr 
oder bestehende elektrische Uhrenanlage angeschlossen werden. 
. Jede Monopolstellung zu Gunsten einer einzelnen Firma ist infolgedessen ausge- 
schlossen, denn jedes von den Uhrmachern geführte andere System kann in die 
Zentraluhrenanlage aufgenommen werden. 
. Das Normal-Zeit-System ist in seiner Ausdehnung unbegrenzt, es können beliebig 
viele städtische oder Privatuhren angeschlossen werden. Mit, 
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. infolge Vertragsabkommens mit dem Reichspostamt stellt die Reichspostverwaltung Hukzung de, 
der Normal-Zeit Gesellschaft gegen Miete die Zur Regulierung von Uhren notwendig POSUEUUVS 
werdenden Leitungen zurverfügungz es ist also die Verlegung eines eigenen Leitungs- 
netzes nicht notwendig, alle baulichen Arbeiten im Strassenkörper kommen in Fort- 
fall, und man kann sich den bestehenden Verhältnissen stets anpassen. 
Zentralstelle füt- tlie weites-gebe clek genauen Zeitselcuutle mich m. e. z. 
Der stehende Beamte nimmt die drahtlosen Zeitsignale telephonisch auf und vergleicht sie mit den Zeitangaben der übrigen 
Präzisionsuhrem - Die Uhr in der Mitte wird durch ein besonderes Kabel automatisch von der Sternwarte jede zweite 
Sekunde reguliert und gibt die Zeit an die Staatseisenbahn und Postverwaltung weiter. 
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