Full text: Manuscripta chemica in quarto

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calcinirtem Weinstein gesmolzen werden ...; am Rand Kommentar nHie ligt der 
Has im PfeffeK ...; (S. 219) nAuri p0tabili[!] et separatio v. s. von Frantzen Kre- 
[eng darunter neben Federzeichnung einer Phiole eDer Frantz Krälle Seelig hatt 
diß Secretum  gebrauchte. . ., diese Hs. mit nicht zutreffender Folioangabe erw. 
in: Analecta Paracelsica S. 163 (z Thomas LEDERER, Zum Leben und Werk des 
Alchemikers Franz Krell) als Nr. 32. 
S. 169-187 Ps-PARACELSUS: ARCHIDOXIS MAGICAE LIBER VII: DE SIGILLIS PLANETA- 
RUM. (S. 169) kalligraphisch gestaltetes Titelbl. (des zunächst selbständigen Faszi- 
kels) mit von späterer Hand in Blau und Rot geschriebenen Sprüchen: STugent Ist 
ein Edelmanne usw.; fast getilgter Besitzvermerk Georg Lunckmeyer[?] gehört 
diß buch, zu ihm s. LENZ, Johann Thölde (1981), S. 52; darunter ausradierter roter 
Eintrag und S1608 Pfingstabendn. (S. 170) Text: Nun ist nit minder, die Sigill der 
Planeten haben auch grosse krafft . . ., mit den Siegelzeichnungen; (S.187) nachge- 
tragen das sigillum lunae. (S. 183-185) die Siegel mit hebräischem Binnentext. 
Druck (ohne die hebr. Siegel): PARACELSUS, Sämtl. Werke, 1. Abt., hrsg. von K. 
SUDHOFF, Bd 14, 1933, S. 492-498, zur Frage der Echtheit s. ebenda S. XXVff. - zu 
den hebräischen Siegeln Vgl. H. C. AGRIPPA VON NETTESHEIM, Magische Werke ..., 
dt. neu hrsg. von F. MAUTHNER, 4. Aufl. Berlin 1921, T. 2, S. 127 ff. - zur Archidoxa 
magica Vgl. THORNDIKE, History 5, S. 625 u.ö. 
S. 189-214 ORATIONES ALIQUOT PRO CONSEQUENDO SPIRITU BONO AD VISIONES IN SPE- 
CULO VEL PERSONALITER. Confessio. Anf.: Ich armer vnseliger mensch aller hulff be- 
raubt. . .; Darauff sprich vnd bekenn dein glauben der seelikeit vnd das Euangelium 
Johannis. Es folgen 3 Artikel: Prima . . .: (S. 190) Anf.: Ich Glaub an Gott den All- 
mechtigen Vatter der durch sein wortt den himel  geschaffen hat ...; es folgen 
(S. 192 ff.) 18 gezahlte Gebete. Anf.: Das erst gebett. .. Chaldeisch zu sprechen: La- 
meth, Lyemch[!], gelmaat, almay . . .- (S. 214) ... als du Gott und mensch mein erlö- 
ser und heiland bist. Amen. Ein Teil der Gebete mit solchen als Zauberwörter ge- 
brauchten Buchstaben und analog gebildeten Wörtern ähnlich in der nGGlSI- 
Kunste bei AGRIPPA VON NETTESHEIM, Magische Werke (s.o.) T. 5, S. 157ff., hier 
S. 171. Auch Inhalt und Anordnung der Gebete zeigen Verwandtschaft; vgl. oben 
S. 135-162. 
S. 221-236 ORATIONES, dt. Extrem lange und schwülstige Gebete aus der alch. 
Vorstellung vom Laboratorium als Oratorium, vgl. S. KLossowsKI DE RoLLA, The 
Golden Game, New York 1988, S. 29; Überschrift: Oratio. 
1. Gebet (S. 221-223) Anf.: O schöpffer aller geschöpffe, du aller vortreffentlichster 
schaz  laß mich finden das ich suche ..., unspezifisches Gebet (S. 222: das mein 
demiitiges bitten NN . . .); 
2. (S. 223-232) Gebett zu der h. Trinitet in gestalt der lytaney vmb ein olympischen 
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