Full text: Manuscripta chemica in quarto

40 Ms. chem. 60m 2 - 40 Ms. chem. 609,1 
126r leer); 145V-146r Familiengeschichtliche Notizen 1522-1596 des Tihel 
Lunckmeyer; 186r-191V chemische Rezeptsammlung auf} der Alchemia; 187V, 198V 
am Rand flüchtige Federzeichnungen von alch. Gefäßen; (187V) Aqua Regis auß 
des Engellenderß Neue Recept, s.a. 40 Ms. chem. 605, 1, 5V u.Ö. 
1557 (45r) - um 1620 - ca. 21 x 16 - 201 Bl. - westliches Thüringen, Eschwege, Kassel und Streuproveni- 
enzen - willkürlich zusammengesetzt aus zahlreichen, meist fragmentarischen Faszikeln, Bögen und 
Einzelblättern - z.T. alte Zählungen ' 17V, 50W schwarz-weiße Federzeichnungen von chemischen 
Öfen; 121V, 136T, 187V, 198V von Destillationsgefäßen, 17l, 136V, 138V einer Verhüttungsanlage - ohne 
Einband geheftet 
Zahlreiche Stücke von der Hand des Alexander Bülbeck, wohl zu 4o Ms. chem. 60[7_ 1 und 60m, 1 gehörig, 
s.d. - die Datierung 1552 (3r) ist aus der Vorlage übernommen, das Wz. ist identisch mit dem Wappen 
GOTTWALD IV, 21 = 1608 - Nr. 175a der Quarthandschriften im Nachlaßinventar des Landgrafen Moritz 
von 1632 mit dem Eintrag Jacob M ütz[!] Münzmeisters zu Simmem allerhand processus (nach 3r). 
40 Ms. chem. 609,1 
De 
arte 
alchemica 
Experimenta 
alchemica 
Pergament 
8 Bl. 
17,5 x 12,5 
Deutschland 
14. Jh., 1. Viertel 
Quaternio - Schriftraum 14 x 10 - 32 Zeilen - Textualis mit kursiven Elementen, eine Hand - lat. Glos- 
sen des 14. J hs - rote Überschriften - zweizeilige Anfangsbuchstaben nicht ausgeführt - ohne Einband; 
ehedem letzte (unvollständige) Lage eines Bandes: Leimspuren am Rücken, 8V Kettenspuren 
1T Überschrift des 15. J hs, 2. Hälfte alchimia vom gleichen anonymen Bibliothekar des St.Peters-Kolle- 
giatstiftes Fritzlar wie in zahlreichen Fritzlarer Hss.; die Fritzlarer Handschriften wurden 1804 nach 
Kassel verbracht. In dem Speckmannschen Handschriftenkatalog der Fritzlarer Bestände von 1774 (s. 
dazu: Ludwig DENECKE unter Mitw. von H. BROSZINSKI, Des Kanonikus, Scholasters und Bibliothekars 
Johann Philipp von Speckmann aCatalogus manuscriptoruma des St.Peters-Stiftes in Fritzlar ..., in: 
Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 26, 1976, S. 96-148) wird unter Nr. 186 (s.o. S. 136) eine aus 
3 selbständigen Teilen bestehende Hs. aufgeführt, von denen nur T. 1 (40 Ms. theol. 103), T. 2 (48 Ms. iur. 
33) ermittelt wurden; T. 3 (alchymia) nicht. Die vorliegende Lage, durch die Kettenspuren auf Bl. 6-8 
als letzter Teil der Hs. ausgewiesen, paßt nach Größe und Alter zu den beiden anderen, ursprünglich 
nicht zusammengehörigen und wohl erst in Fritzlar vor der Katenierung zusammengeführten Teilen. 
Damit ist die Fritzlarer Provenienz sicher - Älteste Handschrift des Bestandes. 
112V [DE ARTE ALCHEMICA]. [I]n nomine dei omnipotentis incipiam scribere opera 
vera et probata experimenta alchimie ... - ... in lunam purissimam deo gracias.
	        

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