Full text: Deutsche Tage in Marburg an der Lahn vom 25. bis 30. Mai 1924

Text.
Der Freiheit Schlachtruf.

1. Der Gott, der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Knechte,
Drum gab er Säbel, Schwert und Spieß, dem Mann in seine Rechte,
Drum gab er ihm den kühnen Mut, den Zorn der freien Rede,
daß er bestände bis aufs Blut, bis in den Tod die Fehde.

3. O Deutschland, heil’ges Vaterland! O deutsche Lieb und Treue!
Du hohes Land, Du schönes Land, wir schwören Dir aufs Neue:
Dem Buben und dem Knecht die Acht! Der Speise Kräh'n und Raben!
So ziehn wir aus zur Herrmansschlacht und wollen Rache haben!

6. Lasst wehen, was nur wehen kann, Standarten wehn und Fahnen,
Wir wollen heut uns Mann für Mann zum Heldentode mahnen.
Auf! Fliege, hohes Siegespanier, voran den kühnen Reihen!
Wir siegen oder sterben hier den süßen Tod der Freien!

E. M. Arndt 1812

Dienstag, den 27. Mai 1924

Deutscher Abend
am
Bismarckturm
mit großem Zapfenstreich der verstärkten Militärkapelle des A. B. I. R. 15.
Feuerspruch: Paul Warncke
Bengalische Beleuchtung des Schlosses
Der Festplatz ist in weitem Bogen von Militär abgesperrt.
Zutritt zum Festplatz laut Skizze von drei Seiten durch die Militärsperren. Als Ein-
laßkarte dient die Festschrift, Preis 1 Mk., erhältlich bei den Vorverkaufsstellen und abends
auf dem Festplatz an der Sperre.

Verlauf der Feier
Am Bismarckturm 830 abds. Marburg, Gedichte v. Paul Warncke
(vom Dichter selbst vorgetragen)
anschließend: Vortrag der Komposition von
Ph. Gretscher durch die Militärkapelle.
Standmusik.


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