Full text: Hochfuerstl. Hessen-Casselischer Staats- und Adreß-Calender (1782)

*59 
Anhang. 
fahrende Post. 
Gehet ab: Mittwochs gegen Mittag. 
Kommt an: Sonntags gegen Abend; im Winter aber spater. 
Die Rheinfelscr. 
Reitende Post. 
Gehet ab und kommt an wie die Frankfurter. 
Anmerkungen: 
l) Wegen der Aufgabe und Abholung, auch wegen der Orte, wor 
über die Posten ihren Cours nehmen, beziehet man sich auf 
daö davon gegebene Detail in den andern Calendern sowohl, 
als auch auf die besonders gedruckte Post-Tabellen. 
l) Eben so wegen der Taxe von Briefen, Acten, Packereyen, 
auch Personen-und Postillons-oder Trink-Geldes; jedoch 
wird zur Nachricht ertheilet, daß 
I) EinePerson auf den ordinairen Posten von jederMeile 
zahlt -— 6 Groschen. 
Postillions - Geld, auf jeder Station — 2 Groschen. 
An dem Haupt-Orte, wo derWagenmeistcr auf 
packen muß, diesem »— 2 Groschen. 
50, höchstens ÜQ Pfund kan der Passagier frey mitnehmen. 
4) Wegen der Extra-Posten wird zur Nachricht gegeben, daß 
a) für ein Pferd zur fahrenden Post per 
Meile — — — 8 Groschen, 
und dem Postillion mit z oder 4 Pferden zu zz 
oder z Meilen — — g 
Iu 6 Pferde» und 2 Postillions io — 
Auf eine Station zu oder 2 Meilen Z z oder 
4 Pferden, -— — 6 
Auf eine dergleichen zu 6 Pferden 8 
Schmiergeld odcrWagenmeister-Gebübr, —3 
b) für ein Pferd zu Estafetten per Meile io 
und e) für ein Courier - Pferd per Meile — 13 
zu zahlen ist. 
Postillionsgebühr wie bey einer Extrapost von Z bis 4 Pferd. 
5) Die-
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.