Full text: Hochfuerstl. Hessen-Casselischer Staats- und Adreß-Calender (1781)

Auf eine Stativ« zu r z oder 2 Meilen:>Z oder 
4 Pferden,: 6 Groschen. 
Auf eine dergleichen zu 6 Pferden 8 —— 
Schmiergeld oderWagenmeistcr-Gcbühr, — 2 
b) für ein Pferd zu Estafetten perMcile 10 
und c) für ein Courier - Pferd xer Meile — 12 
zu zahlen ist. 
Postillionsgebühr wie bey einer Extrapost von Z bis 4,Pferd. 
5) Dienet dem Publico zur Nachricht, daß die ordinaire Post 
wagen , soweit als die. Hochfürstl. Posten sich erstrecken, 
sämtlich bedeckt und sehr bequem eingerichtet sind. 
Nachricht, 
wegen des Transports der Waaren von Carlshafen 
nach Cassel und wieder zurück. 
S ur Beförderung des Commercii ist die Veranstaltung gemacht, 
daß zum Behufder Speditionen und Transport der Waaren 
von hier bis Carlshafen und von dort anhero zurück, wöchentlich 
6 bis 8 Wagen, ohne die bercitstchende Nebenwagen, vonEarlsha- 
fen abgehen; und der Centner wird von Carlshafen bis nach Cas 
sel mit 7 Alb.; für den Centner Rückfracht hingegen von jedem 
Centner Schocktuch 4 Alb.: von übrigen Güthern aber 5 Albus 
4Heller bezahlet. Der Rückfrachten wegen meldet man sich 
in dem hiesigen Commiß. 
Nachricht, 
von den Marktschiffen auf der Fulda. 
. Solche gehen vo« Cassel nach Hersfeld ab Montags und Don 
verstags Mittags, und kommen wieder an des Mittwochs und 
Sonnabends gegen Abend. DiePerson zahlt bis Heröfeld i rAlb. 
und der Centner kostet dahin 8 Alb. Man meldet sich auf dem 
Commiß am Markt, ohnweit der Schlacht.
	        

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