Full text: Hochfuerstl. Hessen-Casselischer Staats- und Adreß-Calender (1777)

744 Anhang» 
3) eine Person auf den vrdiuairen Posten von jeder Meile 
zahlt — — — 6 Grosthen 
Postillions - Geld, auf jeder Station — 2 — 
An dem Haupt-Orte, wo der Wagenmeister auf 
packen muß, diesem — — 2 — 
50, höchstens 60 Pfund kann der Passagier frey mitnehmen. 
4) Wegen der Extra-Posten wird zur Nachricht gegeben, daß 
a) vor ein Pferd zur fahrenden Post per 
Meile — . — —' 8 Groschen 
und dem Postillion mit 3 oder 4 Pferden z« 2 Z 
oder z Meilen — — 8 — 
Au 6 Pferden und 2 Postillions — 10 — 
Auf eine Station zu i£ oder 2 Meilenaz oder 
4 Pferden — — — 6 —> 
Auf eine dergleichen zu 6 Pferde» — 8 — 
Schmiergeld oder Wagenmeister-Gebühr — 2 — 
b) vor ein Pferd zu Estaffetten per Meile 10 — 
und 
c) vor ein Courier - Pferd xsr Meile — X2 — 
zu zahlen ist 
Postillions-Gebühr wie bey einer Extra-Post von 3 bis 4 
Pferden. 
z) Dienet dem Publico zur Nachricht, daß das Posthaus jetzt 
auf dem Königs-Platz ist, und die ordinairePostwagen, so 
weit als die Hockfürstl. Posten sich erstrecken, sämtlich be 
deckt und sehr bequem eingerichtet sind. 
Nach-
	        

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