Full text: Hochfuerstlich-Hessen-Casseler Staats- u. Adress-Calender (1770)

Anhang. so? 
Erste wird auf Anmelden von dem darin» wohnenden In 
tendanten der Fürsil. Gallerte und übrigen Schildereyen, 
auch Hofmaler Herr van Freefe; letztere aber von dem 
auch darinn wohnenden Burggrafen Herr Schultz g«- 
zeiget. 
io) Der zur Seite liegende Palais nnd Garten. 
Letzterer stehet jederzeit zur Promenade offen, und wird der 
Palais selbst von dem Burggrafen Herr Schultz gezeigt. 
ii) Das ehemalen dem höchstseligst verstorbenen Prinz 
George zuständig gewesene, nunmehro aber Sr» Hochfürstl. 
Durchlaucht zugehörige Palais und Garten, in der Austraße. 
Der Garte stehet zur Promenade offen. Das Palais selbst 
wird von dem Burggrafen, Herr Schultz, gewiesen. 
Um Cassel. 
12) Die Phasanerie, eine halbe Stunde von Cassel, aus 
dem Leipziger- Thor, gegen der herrschaftlichen Vorrathsfi- 
scherey über. 
iz) DieFalconnerke und Par-Forcejagd zur Waldau, 
eine kleine halbe Stunde von Cassel. 
14) Das Jagdzeughaus daselbst. 
if) Der herrschaftliche Garten zu Freyenhagen, wohin 
man durch eine neuangelegte Allee spazieret, eine Stunde von 
Cassel, hat viel vorzügliches, sowol wegen der Laage an der 
Fulda, als wegen der Taxiöbäume. 
Desgleichen die ohnfern gelegene herrschaftliche Marmor- 
stein-und Holz-Schneidemühle, als welche wegen ihrer Ein 
richtung von andern ganz unterschieden ist. 
16) Das Schloß, Grotte und Garten zu Wilhelmskhal, 
zwey kleine Stunden von Cassel, aus dem Holländischen 
Thor. 
Ist sowohl wegen des Schlosses, Grotte und Ameublemens, 
als anch wegen des Gartens, sehenswürdig, und ist der 
Kupferstich von der Grotte bey hem Hoskupferstecher, 
Herrn Mayr, zu haben. 
U, r?) Der
	        

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