Full text: Hochfuerstlich-Hessen-Casselscher Staats- u. Adress-Calender (1769)

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Anhang. 
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N. B. Es verstehet sich von selbst, daß von den Packerepen 
zwischen 50, 60, 70,80, 90 und 100 Pfund die Taxe eben 
so zu erheben sey, als solche entweder unter oder über das 
Gewicht sich erstrecket. Denen Personen aber wird an Ba« 
gage 40 bis 50 Pfund frey paffiret- und das übrige , so fie 
bey fich führen, nach der Centnertaxe bezahlet. 
Hierbey wird Hochfürstl- Hessischer Postordnung gemäß tiw für 
allemal wiederholet: 
1. Daß in dieser Taxe alles dem Gewicht nach begriffen ist, es 
' mag seyn was es wolle; nur wird der dritte Theil davon alsdann 
nachgelassen , wenn jemand Victualien oder Eßwaren unter 25. 
Pfund z» eigenem Gebrauch rnit den Posten kommen oder ab 
schicken lasset. 
2. Nichts darf zu den vrdinairen Posten angenommen werden, 
als was wohl eingepackt, mit deutlichen Zeichen und einer beson 
dern Addresse, die den wahren Werth anzeigen muß, versehen, 
auch in Gegenwart des Aufsehers gewogen ist, und wird alsdann 
für den Werth die Hälfte der Taxe vom baaren Gelde zugeschlagen. 
'i 3. Keine Packereyen stehen auf die ordinairen Postwagen an 
zunehmen , welche all zu lang oder all zu hoch find; am allerwe 
nigsten aber die, so über 150 Pfund wiegen. 
4. Flüßige Sachen, als Wein, Oel und dergleichen, können 
anders nicht zur Post gelangen , es sey denn, daß sie in geringer 
Quantität und so emballirt geliefert werden, nm ihre Addresse er 
reiche» zu können- 
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