Full text: Hochfuerstlich-Hessen-Casselscher Staats- u. Adress-Calender (1768)

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N. ß. Es verstehet sich von selbst, daß von den Packereyen 
zwischen 50, 60 , 70, 80, 90 und 100 Pftmd die Taxe eben 
so zu erheben sey, als solche 1 entweder unter oder über das 
Gewicht sich erstrecket. Denen Personen aber wird an Ba 
gage 40 bis 50 Pfund frey passiret, und das übrige, so sie 
Key sich führen, nach der Centnertaxe bezahlet. 
Hierbey wird Hochfürstl Hessischer Postordnung gemäß ein- für 
allemal wiederholet. 
1. Daß in dieser Taxe alles dem Gewicht nach begrissen ist, es 
mag sey» was es wolle; nur wird der dritte Theil davon alsdenn 
nachgelassen, wann jemand Victualien oder Eßwaren unter 25 
Pfund zu eigenem Gebrauch mir den Posten kommen oder ab 
schicken lässet- 
2. Nichts darf zu den ordinairen Posten angenommen werde», 
als was wohl eingepackt, mit deutlichen Zeichen und einer beson 
dern Addresse, die den wahren Werth anzeigen muß, versehen, 
auch in Gegenwart des Aufsehers gewogen ist, und wird alsdann 
für deu Werth dieHälfte der Taxe vom baaren Gelde zugeschlagen. 
Z. Keine Packereyen stehen auf die ordinairen Postwagen an 
zunehmen, welche all zu lang oder all zu hoch sind; am allerwenig 
sten aber die, so über 150 Pftmd wiegen- 
4. Flüßige Sachen, als Wein, Oel und dergleichen, können 
anders nicht zur Post gelaitgeit, es sey denn, daß sie in geringer 
Quantität und so emballirt geliefert werden, um ihre Addresse er 
reichen zu können- _ 
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