Full text: Hochfuerstlich-Hessen-Casselscher Staats- u. Adress-Calender (1768)

2§8 Anhang. 
Die, welche-die darinnen vorhandene Medaillen und Anti- 
quitatencammer zu sehen verlangen, können sich bey dem 
Herrn Rath und Professor Raspe; diejenigen aber,'wel 
che die mathematische und physikalische Instrumente, 
Naturalien und Mineraliencammer zu sehen belieben, 
werden sich bey dem Herrn Professor Stegmann und 
Herrn Professor Prizier melden können. 
4) Die Bibliothek, welche einige Zimmer in sich fasset, 
und auf dem Marställer Platz, über dem Marstall dermalen ist. 
Solche stehet wöchentlich 4 Tage, nemlich Montags, 
Dienstags, Donnerstags und Freytags, vormittags, 
von 9 bis 12 Uhr offen. Die solche außerdem sehen 
wollen, haben sich bey dem Herrn Rath und Bibliothe- 
kario Schmincke zu melden. 
5) Die Münze, soviel das ordinaire betrifft, ist im soge 
nannten Renkhofe, und ist Vor- und Nachmittags offen. 
6) Das Gießhaus lieget am Ahnaberger Thor, und wird 
von dem Skückgiesser, Herr Stork, gezeigt. 
7) Das Zeughaus lieget in der Zeughaus-Straße nach 
dem Ahnaberger Thor zu; die solches sehen wollen melden sich 
bey dem Herrn General-Major von Gohr. 
8 ) Die Vestung Rheinfels und Stadt St. Goar von 
mosaischer Arbeit, von Edelsteinen eingelegt; nebst einer 
Ehrenpforte von erhabener Arbeit, aus lauter hessischem Agat 
verfertigt; neben dem Marställerplah im Schloßgraben. 
Die solches sehen wollen, melden sich bey dem Edelstein» (' 
schneidet Herr Hesse. 
Oberneustadt. 
9) Die kostbare Schildereygallerie und der herrschaftliche 
Pattais, nebst der Porcellaingallerie, in der grossen Wein 
berger Strasse. 
Erste
        

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