Full text: Der wahren chymischen Weisheit Offenbarung

Fürstlich Waldecksche Hofbibliothek Arolsen 
genommen/ daß solches Gold ein Theil Silbers 
noch darzu in Gold verwandelt hatte/ dann ein 
halb Loth Gold machte noch zwey Scrupel Sil 
bers zu Gold / nachdem eß viel Tinctur bey sich 
hatte / und dieses aus Silber gemachte Gold wäre 
deine gantz ähnlich und gleich / von welchem es die 
Verwandlung empfangen hat. 
Meilen aber der Zweiffel bey uns 
mochte vielleicht das Silber nicht wohl vom 
seyn geschieden worden / haben wir solches geschwind 
mit siebenmahl so viel Antimonmm vermischet / und 
nach dieser Probe / in und mit dem Antimonio ver- 
richtet/habm wir acht Gran Gold verlohren/wie ich 
aber das Antimonmm wiederum abrauchen s '"' 
fände ich abermal neun Gran Goldes 
aber etwas bleichfarbig war / daß also bel- 
besten und höchsten Probe von diesem Gold gantz 
nichts verlohren. Und diese Probe habe ich zum 
drittenmahl gethan / und in Gegenwart so vieler 
edlen und vortrefflichen Personen erfahren / daß je 
des O.uintlein Golds noch um einen Scrupel Gol 
des sich vermehret/und zum Augment an sich ge 
zogen habe/ das Silber aber war fein Silber und 
schmeidig / zogen also fünff Quint Gold aus 
Silber noch an sich fünff Gcrupel. Und (dami 
nun das übrige alles auf einmahl zusammen 
so hat das gantze Gewicht obangezogenen Pu 
anderthalb Loth und zwey Scrupel geringere 
tall in beständig Gold verwandelt/so gar / daß auch 
solches die allerstarckste und größte Flammen des 
Feuers ausstehen mögen. Sehet da / also habe ich 
^ Historie nunmehr von Anfang bis zum 
as Gold hab
	        

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