40 Ms. chem. 19
de Cruyden ...; (189V) Apendix Isaaci Hollandi: Nu wil ick v leeren eenen andren
corteren . .. weg . . .-. . . als int v0rs[taenden] werck staet geschreuen. Daran: NB dir
is vt den ander Exemplar Isaaci Hollandj conferirt . ..
dt. Text des Opus Saturni u. a. Deß weit und breit berühmten Johannis Isaci Hol-
landi Geheimer . . . Tractat, von ihm genant: Die Hand der Philosophen ..., Frank-
furt 1686 [1687], S. 121-160, s. SUDHoFF, Bibliographie Isaaks, S. 45-50, hier 47
(191r-198V) IsAAc HOLLANDUSI DE MERCURIO PHILOSOPHICO [z De lapide philoso-
phorum], dt. Der aller Perfecteste vnd schönste Stein . . .; Lieben kinder Ihr sollt wis-
sen, daß alle Naturliche dinge ...; daran (199r) chem. Rezept.
der gleiche Text u.a. 40 Ms. chem. 15, lr, s.d.
(2001-201V) AUGMENTUM VERISSIMUM LUNAE PER MERCURIUM ANIMATUM IN INFINI-
TUM, dt. Primo debetAccipere fein Silber zum schonesten gebrannt ...-. .. aber es
Erfodert ein längre zeitt. TEÄOg. 11 numerierte Schritte. Daran bis (203r) dt. chemi-
sche Rezepte.
zu Hermes, seit 1611 in Kassel, s. B. MoRAN, The Alchemical World S. 82434 - 8
Briefe von Hermes an Landgraf Moritz, datiert Kassel 1611-1613, in 20 Ms. chem.
19H 177r-189V; z.T. unterschreibt er Peter Hermes Antwerpianus - Hermes er-
wähnt in: Jost WEYER, Graf Wolfgang II. von Hohenlohe und die Alchemie. Al-
chemistische Studien in Schloß Weikersheim 1587-1610, Sigmaringen 1992 (For-
schungen aus Württembergisch Franken, 39), S. 291 - nach dem Kolophon (169r)
Lipsiae [15]97 war er vor seiner Kasseler Zeit in Leipzig
SUDHOFF, Paracelsische Handschriften, Nr. 157.
1567 (103V) - 1597 (169r) - 51r-78r geschrieben von Alexander Bülbeck (Schriftvergleich) aus Würz-
burg evtl. in Kassel; 150r-169r und weitere Teile in den beiden folgenden Faszikeln in Leipzig (169r) von
Peter Hermes aus Antwerpen - 207 Bl. - ca. 21 x 17 - zusammengesetzt aus 8 Faszikeln, beginnend
B1. 1, 50, 82, 92, 132, 150, 1.70, 179; 92r , Titelbl. Von Fasz. 4, alte Numerierung in einer Raute: 7, 169V, letza
te S. von Fasz. 6: 6, die Bräunung der äußeren Blätter einiger Faszikel deutet auf deren ursprünglich
selbständige Existenz;- Pergamentumschlag: 1 B1. aus einer Foliohs. - Schriftspiegel ca. 23.5 x 17,5 - 2
Spalten - 33 Zeilen - sorgfältige Minuskel des 12. J hs, 1. Hälfte: [AUGUSTINUSZ DE OPERE MONACHORUM],
CsEL 41, 535, 184540, 21
Die Faszikel 4 und 6 haben wahrscheinlich zur Bibliothek des Dr. Jacobus Mosanus gehört, auch wenn
diese Hss. sonst durch Buchstaben in Rauten kenntlich sind, s. Einleitung; 92l wohl von Mosanusl Hand
verblaßt zweimal Jacobus - auf dem Umschlag vorn radierte N0. 113 : Nr. 113 der Quarthandschriften
im Nachlaßinventar des Landgrafen Moritz von 1632 mit dem Eintrag Warhafftige beschreibung der
Teutschen Alchimiae.
63