Full text: Einwohnerbuch Stadt und Landkreis Kassel (Jg. 103.1939)

Jum Weleil! 
Äls wir unserem Einwohnerbuch zum ersten Mule für das Jahr 1938 ein Geleitwort voran 
stellten, sprachen zu uns die ernsten Worte des Führers über Fragen der Großstadt, die er 
für alle Zeiten in seinem Werk „Mein Kampf" niedergelegt hat. Wir knüpften daran Betrach 
tungen, die sich auf die Gauhauptstadt Kassel selbst bezogen. Das Geleitwort war eine Mah 
nung an uns jetzt Lebende, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen, in der Gemeinschaft dcö 
Volkes zusammenzustehen und in guten und bösen Tagen dem Führer Adolf H i t l e r den Dank 
abzustatten für das, was in den ersten fünf Fahren der nationalsozialistischen Revolution durch 
ihn zum Segen des deutschen Volkes und Reiches geschaffen wurde. 
Hinter uns liegt nun dieses Fahr 1938, von dem wir wissen, daß es in seiner gesamten 
Größe in die Geschichte des deutschen Volkes eingehen wird. Der Abstand von dem gewaltigen 
Zeitgeschehen ist für die meisten von uns noch zu gering, um seine gigantische Bedeutung bis 
zuletzt zu erfassen. Der Beginn des Fahres sah in der dem neuen Reich feindlich eingestellten 
Welt eine Hetzpropaganda, von der sich Fuden und Fudengenossen eine ähnliche Wirkung ver 
sprachen, wie von ihrer Greuelpropaganda im Weltkrieg. Unsere Gegner hatten aber damit 
nicht gerechnet, daß das Volk von 1938 ein anderes war als die Herrschaft jener Pseudo- 
Literaten und Volksverhetzer des Fahres 1918. Fn fünf schweren Fahren hatte das Deutschtum 
an der Grenze Rot und Tod, Leid und Bitterkeit erlitten. Auf Verrat eines dem Reich cnt- 
gegenstrebenden österreichischen Regimes folgte die Tat des Führers vom 7. März 1938. Uns 
Lebenden werden die letzten Februar- und ersten Märzwochen als wahre deutsche Frühlings 
tage stets im Gedächtnis bleiben. Was viele Geschlechter erstrebt und die Vergangenheit dem 
deutschen Volke versagt hatte, wurde nun Wirklichkeit. Das Reich — Großdeutschland — er 
stand in voller Größe und keine Macht der Welt konnte die Geburt dieses neuen Reiches ver 
hindern. Die Nachwelt aber soll es wissen, daß es ausschließlich der Führer war, der in dieser 
heroischen Zeit der Wahrheit des alten Wortes Geltung verschaffte: „Dem Mutigen gehört 
die Welt!" 
Es war letzte und tiefste nationalsozialistische Haltung, die ein ganzes Volk in jenen Tagen 
der Entscheidung wie ein Mann zusammenstehen ließ, als es galt, sich um den Führer zu scharen. 
Von diesen Märztagen ab ließ keinen von uns das politische Geschehen in der Welt mehr los. 
Es war nur allzu klar, daß den westlichen Demokratien und jüdischen Mächten die Mehrung des 
Reiches ein Dorn im Auge war. Fm Kampf um das großdeutsche Reich hatte die Wahrheit 
gesiegt- gegen diese Wahrheit versuchten die Mächte der Finsternis sich zu erheben, deren Merk 
male Lüge und Hetze sind. Trotzdem aber konnte die strahlende Wahrheit niemals von Hetzern
	        
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