Full text: Einwohnerbuch der Stadt Cassel sowie der Ortschaften Harleshausen, Ihringshausen, Niedervellmar, Niederzwehren, Oberzwehren, Sandershausen, Waldau, Wilhelmshöhe, Wolfsanger, Gartenstadt Brasselsberg und Gutsbezirk Fasanenhof (Jg. 85. 1919/20)

Teil I. Sehenswürdigkeiten, Theater, Konzerte. 5 
d) Bose-Museum (Luisenstraße Nr. 5). Gemälde, kunstgewerbl. Gegenstände, Pretiosen 
u. dergl. Geöffnet vom 1. April bis 1. November Sonntag und Mittwoch von 11—1 Uhr. 
Außerdem zugänglich durch den Assistenten Vaupel, Luisenstr. 2. 
e) Kaupert-Museum im Orangerieschloß (Karls-Aue). Noch nicht wieder geöffnet. 
Kunstverein zu Kassel. Ständige Ausstellung von Gemälden, Skulpturen und kunstgewerb 
lichen Erzeugnissen im Kunstbaus, Ständeplatz 16‘/s. Täglich geöffnet von 10—1 und 
3 1 /*—5 Uhr, Sonntags 11—1 Uhr. Eintrittsgeld für Nichtmitglieder 50 Pfg. Für Schüler, 
Unterbeamte, Handwerker und deren Angehörige 10 Pfg. 
Gewerbehalle, im Landosmuseum am Willielmshöher Platz 5, Eingang von der Weinbergstr., 
Bibliothek, Vorbildersammlung und Patentschriften-Auslage zugänglich täglich von 10—1 
Uhr, außerdem Dienstag und Freitag von 7 1 /«—9 Uhr abends. (Die kunstgewerblichen Er 
zeugnisse sind mit den Sammlungen des Landesmuseums vereinigt. 
Bibliotheken. 
a) Landesbibliothek, Friedrichsplatz 18 (ehemals Museum Fridericianum). Direktor: 
Prof. Dr. Brunner, Sprechst. 10—12 Uhr vorm., Bibliothekare: Dr. Hopf, Dr. Lange — 
Geöffnet werktäglich 9—1 Uhr (Türschluß 12 3 /4 Uhr) und nachmittags (außer Sonnabend) 
5—7 Uhr. Bücherbestellung bis 9 Uhr vorm, durch Bestellzettel (Briefkasten am Eingang) 
oder mündlich. Ausleihezeit: 4 Wochen. — Besichtigung der Ausstellung 
seltener Handschriften und Druckwerke, alter Ansichten usw. Montag 
und Donnerstag 11—12 1 /« Uhr unentgeltlich; sonst gegen Eintrittsgeld (25 Pfg. für die 
Person; Schulen und Gesellschaften 1 Mk.). 
b) Murhardsche Bibliothek der Stadt Cassel, Weinbergstr 6. Öffentliche wissen 
schaftliche Bibliothek. Öffnungszeit wochentäglich: Losesaal und Zeitschriftenzimmer 
(rund 250 wissenschaftliche Zeitschriften) vorm. 9—1 Uhr, nachm. 4—7 Uhr; Katalog 
zimmer und Bücherausgabo vorm. 11—1 Uhr, nachm. 5—7 Uhr. Sonnabend nachmittag 
geschlossen. Direktor: Prof. Dr. Steinhausen; Bibliothekar: Dr. Schnurre. 
c) Städtische Volksbücherei 1, Wolfhager Str. 1, geöffnet an den Werktagen abends 
von 6—9 Uhr, Sonntags von ll 1 /»—1 Uhr vormittags. 
„ Lesehalle, daselbst, mit ca. 40 Zeitungen, Unterhaitungsblättern und Fach 
schriften. Geöffnet an den Werktagen abends von 6—9 Uhr, Sonntags 
von ll 1 /2—1 Uhr vormittags und von 5—7 Uhr abends. 
„ Kinderlosehalle, daselbst, geöffnet Mittwoch und Sonnabend von 
3—ö 1 /# Uhr nachmittags. 
d) „ Volksbücherei II, mit Lesehalle, Unterneustädter Kirchplatz 3; ge 
öffnet an Wochentagen von 6 bis 9 Uhr. Lesezimmer Sonntags von 
11-1 Uhr. 
e) „ Volksbücherei und Lesehalle III, im Stadtteil Wehlheiden, 
Gräfestr. 18. Geöffnet von 6 bis 9 1 /» Uhr abends. Sonntags ist die 
Lesehalle (ohne Bücherausgabe) von 11 bis 1 Uhr geöffnet. 
f) „ Bücherei und Lesehallo IV, Frankfurter Str. 77. E.; geöffnet an 
Wochentagen von 6 bis 9 l j% Uhr abends und Sonntags von 11 bis 1 Uhr 
vormittags (nur Lesesaal). 
Das neue Rathaus, in den Jahren 1905—1909 nach den Entwürfen von Karl Roth (Dresden, 
mit einem Kostenaufwand von über 3 Millionen Mark (ohne Grund und Boden) erbaut. Pracht 
voller Monumentalbau im Barockstil. Sehenswert sind vor allem im ersten Hauptgeschoß 
die Prunkräume und im Erdgeschoß der Trausaal. Vom Dachreiter des Gebäudes herr 
licher Blick auf Cassel und Umgebung. Sehr stark besuchter Ratskeller. 
Die neue Stadthalle im Westen Cassels ist von den Architekten Hummel und Rothe entworfen 
und mit einem Kostenaufwand von etwa 2 Millionen Mark am 1. April 1914 fertiggestellt 
worden. Der monumentale Prachtbau enthält sehenswerte Festsäle, die mehr ais 3000 
Personen Platz bieten und einen vornehmen Mittelpunkt abgeben für gesellschaftliche und 
künstlerische Veranstaltungen. An die Stadthalle schließt sich ein etwa 5000 Personen 
fassender, kunstvoll angelegter Konzertgarten an. Anträge auf Überlassung der Säle und 
des Gartens nimmt das Städtische Verkehrsamt — Abt. Stadthallenverwaltung — entgegen. 
Mannorbad i. d. Karlsaue. Marmorskulpturen; Motive aus der griechischen Mythologie. 
Erbaut 1720—1728. Geöffnet bei freiem Eintritt: April bis einschl. Oktober: Montag, Mitt 
woch und Sonnabend von 10—12 Uhr, Sonntag von ll 1 /*—1 Uhr, November bis einschl. 
März: Mittwoch und Sonnabend von 11 bis 1 Uhr. Außerdem zugänglich nach Anfrage 
bei dem nebenan im Eckpavillon (Stadtseite) wohnenden Verwalter des Marmorbades. 
Orangerieschloß in der Karlsaue, unter Landgraf Karl erbaut 1701—1711 im reinsten Rokokostil. 
Residenz-Schloß am Friedrichsplatz, Residenz-Paläste der früheren Kurfürsten von Hessen. 
Prachtvolle innere Ausstattung, kann täglich, im Sommer von 9—6 Uhr, im Winter 
von 10—4 und an Sonn- und Festtagen von 9—2 Uhr besichtigt werden. Eintrittskarten 
je Person 25 sind dortseibst bei dem Schloßkastellan, Eingang Königsstraße, zu haben. 
Türme der St. Martinskirche. Herrliche Aussicht, täglich zugänglich. Martinskirche erbaut 1300.
	        

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