Full text: Adreßbuch der Residenzstadt Cassel sowie der Ortschaften Harleshausen, Ihringshausen, Niedervellmar, Niederzwehren, Oberzwehren, Sandershausen, Waldau, Gutsbezirk Wilhelmshöhe und Wolfsanger (Jg. 77.1910)

Teil I. 
Verkehrswesen, 
13 
werden, sowie zu den Abonnements-Konzerten dor Mitglieder des Königlichen Theater- 
Orchesters, vorausgesetzt, daß er den Platz zum vollen Abonnement übernommen hat. 
8. Für diejenigen Vorstellungen im Abonnement, welche bei erhöhten Kassenpreisen 
gegeben werden, gelten die betreffenden Abonnementskarton, ohne daß die Abonnontou 
eine Nachzahlung zu leisten haben. 
9. Die Königliche Intendantur behält sich das Recht vor, die Zugängo zu den Logen und 
den sämtlichen übrigen Plätzen des Zuschauerraumes während der Ouvertüre und 
bei offener Szene zu schließen. 
10. Die Ausgabe der Abonnementskalten erfolgt für je 32 Vorstellungen alle 32 Tage, so- 
daß auf jede Serie jedesmal 8 Kartor entfallen. Dio Abholung der Karten hat an den 
Tagen, die von der lutendantur auf dem Theaterzettel bekannt gegeben werden, 
während der Tageskassenstunden zu geschehen. Der Abonnomentspreis beträgt: 
Für jede Kartenausgabo 
Für je einen Platz 
bei ganzem Abonnement 
bei Viertel-Abonnement 
(also für 32 Vorstellungen) 
(also für 8 Vorstellungen) 
4 
cfC 
4 
I. Rang: Proszeniumslogo rechts . . 
139 
20 
34 
80 
Logen 
104 
— 
26 
— 
Balkon 1. Reihe .... 
100 
80 
25 
20 
2. u. 3. „ .... 
92 
80 
23 
20 
Orchestersessel 
100 
80 
25 
20 
Parkett: 1. bis 4. Reihe 
83 
20 
20 
80 
5. a 8. „ 
80 
— 
20 
— 
9. „13. „ 
72 
— 
18 
— 
II. Rang: Mittelbalkon 
64 
— 
16 
— 
Seitenbalkon 1. Reihe . . 
64 
— 
16 
— 
* 2.-4. „ . . 
54 
40 
13 
60 
, 5.-7. „ . . 
43 
20 
10 
80 
Konzerte. 
a) Im Königlichen Theater während der Spielzeit in den Wintermonaten: Abonnements- 
Konzerte des Königlichen Theater-Orchesters. 
b) Kaisersäle (Direktor und Besitzer Wilh. Th. Spohr), Sehenswürdigkeit der Residenz, 
Haupteingang Bahnhofstr. 24 neben Hotel Kaiserhof. Theater und Konzertsälo, Winter 
garten, Wandelhalle. Säle für Hochzeiten, Bällo etc. Im Theatersaal jeden Abend 
Spezialitäten-Vorstellung. Preise dor Plätze: Balkonloge: 3.20 M., Loge: 2.10 M., Rang 
numeriert: 1.60 M,, Rang unnumoriert: 1.35 M., I. Saalplatz: 1 05 M., II. Saalplatz: 80 Pfg. 
Im Parterre-Saal v. September bis Mai Konzerte, Sängergesellsohaften, Possen-Ensemble etc. 
c) In der Karl saue im Sommer: mehrmals wöchentlich, nachmittags 4 Uhr und abends 
8 Uhr, ausgeführt von den hiesigen Militär-Kapellen. (Wöchentlich 1 mal Symphonie-Konzort.) 
d) Im Grand Hotel Wilbelmshöho (fünf Minuten von der Endstation der elektr. Bahn), 
gegenüber dem Kgl. Schloß, joden Donnerstag 4^2 Uhr Symphonie-Konzert. Im Sommer 
jeden Sonntag und Mittwoch nach dom Wasserspringen 4^2 Uhr Militär- und Streich- 
Konzerte im Konzertgarten, daselbst Rundblick über Cassel. 
Verkehrswesen. 
Post- und Telegraphenverkehr. 
Zur Beachtung. 
Eingaben über Angelegenheiten dos laufenden Betriebsdienstes bei den Post- und 
Telegraphenanstalten, z. B. Anträge auf Nachsendung oder Zurückziehung von Postsendungen, 
wegen Abholung derselben von der Post; Anträge auf Nachforschungen nach dom Verbleibe 
gewöhnlicher Briefsendungen und auf Ablassung von Laufzettoln wegen anderer Sendungen, 
Anfragen in Bezug auf dio Beschaffenheit und Frankierung der Postsendungen, über die Zu 
lässigkeit von Gegenständen zur Postbeförderung, über den Gang der regelmäßigen Postver 
bindungen; Anzeigen über Wohnungswechsel, Veränderungen in der Firmenbezeichnung und 
Vollmachtserteilungen, wegen Ueberhebung von Gebühren u. dergl. m. sind an das beteiligte 
Postamt zu richten. Anträge wegen Herstellung neuer Fernsprechanschlüsse, wegen Verlegung 
bestehender Sprechstellen, wegen Aenderung oder Erweiterung der technischen Einrichtungen in 
solchen, wegen Kündigung von Sprechstellen oder einzelnen Apparaten und wegen Aenderung 
der Eintragungen im Teilnehmerverzeichnis, Beschwerden übor Unregelmäßigkeiten im Tele 
graphen- und Fernsprechbetriebe, sowie Anträge auf Erstattung von Telegramm- und Fernsprech 
gebühren sind an das Telegraphenamt zu stellen. Nur w'enn Veranlassung vorliogt, gegen die 
Entscheidung eines Post- oder Telegraphenamts Berufung zu ergreifen, ist die Ober-Postdirektion, 
als die obere Instanz, zuständig.
	        

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