Full text: Tagebuch des Grenadierregiments von Bischhausen

p. 40

1779    alles was möglich wäre, zu unßern besten mit beyzutragen.

            Den 5ten, Der Feind setzte seine wercke bis zu seinem lincken flügell

            fort, und wir Reparirten, verstärckten und vermehrten die unßerige.

            Den 6ten, Der Feind spielte Carcassen in die Stadt und setzte ein

            Höltzernes Hauß ins Feuer.   Um 11 uhr wurde eine flag of Truce

            zu dem franzöischen Befehlshaber abeschickt und uns erlaubnis

            gebethen, die weiber und Kinder aus der Stadt den fluß hinunter

            unter der Bedeckung eines franzöischen Kriegs=Schiffs zu Trans=

            portiren, bis die Sache vorüber wäre.   Nach 3 uhr erhielte man

            von daher die Nachricht, daß solches sowohl von dem Grafen

            d‘ Estaing als Rebel General Lincoln abgeschlagen worden.

            Den 7ten, Der Feind unterhielt ein schwaches und langsames

            Feuer gegen unßere Linie.   Wir waren in verfertigung und

            Verstärckung unßerer wercke fleißig in Arbeit.

            Den 8ten, wie tags zu vor.

            Den 9ten, Ein wenig vor tages Anbruch und mittelst einen

            starcken und wie gewöhnlich unschädlichen Canonade und Bombarde=

            ment, attaquirte der Feind unßere Linie mit seiner gantzen Macht.

            Das Feuer fing an unßern lincken flügell und in der Mitte an,

                                                                                                              und

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