Full text: Tagebuch des Grenadierregiments von Bischhausen


                                                                                                                  p. 25

1779    nach Georgien anzutreten.      Derselbe mußte sich aber wegen

            der alzu großen Hitze und der vielen Krancken von einem Eyland

            zum andern ziehen, um diejenige zuverstärcken, welche man wegen

            eines Überfalls vom Feinde notwendig fande.    Den 13tn May wurde

            der Ashlyfluß bey Ashly ferry Repussiret, das Corps verweilte sich

            in hießiger Gegend und Wapoo bis ende May, langte d 5t Juny

            auf James und d 12t auf Johns Eyland an. Den 20ten Juny, nachdem

            man alle Anstalten gemacht den Posten zu Stono ferry zuverlaßen,

            so wurde derselbe von dem Feind mit seiner gantzen Macht, nemlich 8 Canonen

            und 5000 Mann attaquiret.   Der Angrif war anfänglich Hitzen; Allein

            die Gute Standhafftigkeit der Trouppen, und das feuer, welches unßere lincke

            Seite bedeckte /: eben wie die leute des 2ten Battailons vom 71ten Regiments

            über den Stono fluß übergesetzt waren :/ nöthigte den Feind sich zurück zu

            ziehen.   Eine gute Gelegenheit den selben zu verfolgen und ihm noch eins

            zu versetzen, wurde wegen Mangel an Pferden, die 2 oder 3 tage zuvor

            weggeschickt, auch da die mehresten Artillerie Pferde erschoßen waren,

            vereitelt.    Die Trouppen so dieße Attaque aushielten bestunden

            benebst dießen Hochlöb: Grenadr: Regiment, aus 1 Battailon des 71t Regiments

            commandirt vom OberstLieutenant Maitland, denen Refugees von Süd= und

                                                                                                                 Nord=

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