Full text: Tagebuch 1776 - 1784 (Abschrift)

sonders war unser Schiff sehr im Gedränge, wir ka=

men aber dieses Mal wieder noch so ohne Schaden davon,

heute ist der Wind fast ganz entgegen, die Hitze wieder

groß und noch kein Land zu sehen. Lat. 39°47’. -

Den 26ten, die vergangene Nacht wieder ein Gewitter

welches aber nicht lange anhielt und nur wenig Wind

mit sich hatte. Heute wieder schlechten Wind, wir hat=

ten aber die Freude, zwei Delphine zu fangen und diesen

prächtigen Fisch in der Nähe zu betrachten; wenn dersel=

be todt ist, so verliert er seine prächtigen Farben, be=

vor er aber stirbt, so zeigt er sich erst noch in seinen

vollen Glanz. Verschieden fliegende Fische sahe ich

auch wieder, dieser Fisch ist wirklich zu beklagen, denn

er hat nicht allein im Waßer den Delphin zu seinem

Feinde, sonder auch eine gewiße Art Vögel über dem

Waßer, welche ihn in Empfang nehmen, wenn er sich

vor ersteren zu retten, aus dem Waßer fliegt, wie ich

solches heute beobachtet. Lat. 39°52’. – Den 27ten gu=

tes Wetter und Calm, welches unsere Ungeduld, bald

vom Schiffe zu kommen, vergrößerte. Heute Mittag hat

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