Full text: Tagebuch 1776 - 1784 (Abschrift)

72.

fahrt nach der See zumachten. Gegen Abend verlor

sich der Nebel, und sahen wir, daß wieder ein gut Theil

Schiffe von uns abgekommen. Den 4ten Juli, wiederum

ein dicker Nebel, in welchem wir auf der See herum schwe=

ben, wie in der egyptischen Finsterniß, dazu kamen wir

wieder weiter vom Lande ab. Der Himmel weiß, wo

wir noch mal ankommen werden; niemals habe ich so

sehnlich den Schein der Sonne gewünscht. Den 5ten, dieser

Tag fing abermals mit einem dicken Nebel an, gegen

Nachmittag aber hatten wir das Vergnügen den Himmel

wieder hell zu sehen. Der Wind war recht gut und

steuerten wir nach dem Lande zu, nach welchem Ort

aber, war ungewiß. Diesen Nachmittag sahen wir

eine ganze Gesellschaft großer Fische, welche ein Loch

wie eine Faust groß auf dem Kopf, jedes Mal wenn

sie ihren breiten Rücken zeigten, so sprützten sie Wasser

aus diesem Loche, doch nicht in solcher Menge wie die

Wallfische; die Matrosen heißen diesen Fisch, den Sprütz-

fisch. – Den 6ten Juli, die vergangenen Nacht sahen

wir stark blitzen und hörten es auch in der Ferne

                                                                                   don=

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