Volltext: Tagebuch 1776 - 1784 (Abschrift)

                                                                                        71.

vermuthlich war es eine von unsern Fregatten, welche

der Commodor denen vor etlichen Tagen, im starcken Ne=

bel von uns, sich verlorenen Schiffen, nachschickte. Heute

war der Wind stark und gut, welches uns einen guten

Theil in unserer Reise fördern machte. Den 1. Juli,

sehr schönes Wetter und recht guter Wind, so daß unse=

re Hoffnung, bald den freudigen Anblick des Landes zu

haben, sehr zu nahm. Lat. 42°47’. Den 2ten gutes Wet=

ter und guter Wind; gegen Nachmittag kam wieder ei=

ner von den hiesigen dicken Nebels, welches unsern Com=

modor alle Stunde einen Kanonenschuß kostete. Diesen

Morgen sahen wir von weiten ein Schiff, das nordwärts

fuhr, eine von unsern Fregatten wurde gleich hingeschickt

dasselbe zu examiniren, Lat. 42°47’. – Den 3ten Juli

guten Wind, aber so einen dicken Nebel, daß man

nicht wußte, ob es Tag oder Nacht, welches uns beson=

ders unangenehm, weil wir bald hofften, Land zu sehen,

dazu kam noch, daß wir gegen Mittag, weil es nicht si=

cher war, uns in einer solchen Finsterniß dem Lande zu

nähern, den Karren umdrehten, und wieder eine Spazier=

                                                                                     fahrt

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.