Full text: Tagebuch 1776 - 1784 (Abschrift)

64.

dem Wasser, und sprützte jedes mal eine Fontaine Wasser in

die Höhe. Den 16ten kaltes und trübes Wetter, mit guten

Wind. Gegen Abend gab das Kriegsschiff Jersey, ein altes

Gebäude so zugleich das Hospitalschiff ist, ein Zeichen daß

es in Noth wäre, worauf der Commodor Halt machte,

und die zwei Fregatten zu Hülfe schickte; dieses Schiff

hatte schon in dem viertägigen Sturm am Pfingsttage, ei=

nen schlimmen Leck bekommen, so daß es schon damals

seine drei große Anker in See werfen müssen. Wie

groß die Gefahr gewesen kann ich nicht sagen, denn wir

fuhren bald weiter. Den 17ten recht schönes Wetter

aber fast gar kein Wind, woran uns doch jetzt sehr viel

gelegen. Es schien als wenn dieses schöne Wetter und

die erfreuliche Strahlen der Sonne, die ganze See belebt

hätten, eine unzählige Meng Fische spielte häufig um

unser Schiff herum, wir warfen zwar Angeln aus, konn=

ten aber keine fangen; auch sah ich diesen Morgen, mit

Vergnügen nahe bei unserm Schiff, zwei Schwärme flie=

gende Fische, sich aus dem Wasser heben, und etliche

hundert Schritt weiterweg fliegen, just so wie ein

                                                                                 Zug

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