Full text: Tagebuch 1776 - 1784 (Abschrift)

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digsten Gebäude so man sehen kann. Vor einen Fremden

ist es sehr gefährlich hier in Portsmouth, in Ansehnung des

schönen Geschlechts; auf allen Straßen waren Häuser wo

einem die Schönen zuwinkten herein zu kommen. Verschie=

dene junge Herren von unsern Corps, so diesen Zerenen Sirenen=Lo=

ckungen gefolgt, haben dieses mit dem Verlust ihres Gel=

des erfahren, und vielleicht werden es etliche auch noch wohl

an ihrem Körper gewahr werden; gegen Abend, nachdem

wir allerwärts herum gewandelt, fuhren wir wieder auf

unser Schiff. Den 1ten Mai, heute fuhren wieder Etliche

von unserer Gesellschaft in die Stadt, und wir tractirten

uns auf dem Schiff mit Spargeln und Austern, woran wir

uns hier fast alle Tage was zu Gute thaten. Den 2ten,

regnichtes Wetter und unangenehmes; der größte Theil
[über Wetter steht eine 3, über dem und eine 1 und über
unangenehmes eine 2; Hinweis auf andere Reihenfolge]

der Flotte, lichtete diesen Morgen die Anker und fuhren

beinahe eine Stunde Weges weiter in die Bai St. Helene

an der Insel Wicht Whigt unser Schiff fuhr um 1 Uhr nach.

Den 3ten hatten wir stürmisches und unangenehmes

Wetter, und bewegte sich das Schiff ziemlich stark, so daß

verschiedene von unserer Gesellschaft nicht wohl auf wa=

                                                                                        ren

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