Full text: Tagebuch 1776 - 1784 (Abschrift)

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mußten wir wegen contrairen Wind stille liegen. Den

7ten des Morgens lichteten wir den Anker und versuch=

ten es über die Bahr zu gehen, konnten aber nicht

weil der wind immer noch entgegen. Den 8ten ver=

suchten wir es abermals, aber gleichfalls vergebens.

Den 9ten der nämliche contraire Wind und sehr stark,

so daß wir in einer sehr gefährlichen Lage; unsere

Provision war bis auf etliche Tage zu Ende und wenn

wir wären vom Anker getrieben worden, so würden

wir weit in die See verjagt worden sein und hätten

vor Hunger umkommen müssen. Niemals ist wohl

sehnlicher die Veränderung des Windes gewünscht wor=

den. Den 10.ten nämlichen Wind aber gelinde, so daß

wir das Glück hatten uns über die Bahr in Sandyhook

zu arbeiten. Den 11. Nov. haben wir zweimal den An=

ker, um hinauf in die Narrows zu gehen,konnten aber

nicht. Den 12. hatten wir Schnee und starken Wind, ho=

len aber demnach der Anker und versuchten uns hierauf

zu arbeiten, kamen aber nicht weit. Den 13ten kam

zu unserm Glück eine Schaluppe und brachte uns Brod;

                                                                                    das

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