Full text: Tagebuch 1776 - 1784 (Abschrift)

                                                                          245.

viele Stürme und beständigen starken Windes viel

gefährlicher. Den 27. u. 28ten wenig guten Wind;

wir fanden heute mit 40 Faden Grund und sahen

auch an den vielen Enten und andern Seevögeln, daß

wir nicht weit vom Land; es war aber nicht das

rechte sondern zu viel nach Norden. Wir hoffen

alle mit Ungeduld auf günstigen Wind, denn das

Leben auf den Schiffen ist wohl das unangenehm=

ste auf der Welt; hier lernt man recht das Gute

von dem Bösen zu unterscheiden, jetzt wünschen wir

was in guten Tagen von uns für unerträglich ge=

halten wurde, ich habe inzwischen doch Ursache zu

danken und loben, vor gute Gesundheit und gesetz=

ten Muth. Den 29. Jan., diese Nacht änderte sich der

Wind zu unserm Vortheil, welches Alles aufmun=

tert; wir fuhren bis den Abend 8 Uhr, als dann

lies der Admiral die Flotte halten in 12 Faden

Wasser, unserm Hafen gegenüber. Den 30. hatte

sich der Wind verloren, zu unserem großen Miß=

vergnügen und kam ein neuer, welcher uns ganz

                                                                        ent=

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