Full text: Tagebuch 1776 - 1784 (Abschrift)

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bis gegen Abend, alsdann wurden an 3 Orten zugleich

Commandos über den Schulkil geschickt, welche durch=

wadeten und die noch wenig dastehende Rebellen ver=

jagten. Die ganze Armee setze sich zu gleicher Zeit

in Marsch und ging rechts, unweit Wallyfurt den 23ten

mit Anfang des Tages durch den Schulkil, das Wasser ging bis

an den Leib und war der Strom ziemlich stark, wir kamen

durch ohne vom Feinde beunruhigt zu werden, und marschirten

nachdem Alles durch, in eine recht schöne Gegend, bis nahe

bei Schwedsfurt ins Lager; wir passirten unterwegs ein

schönes Wirthshaus, welches aber von den vor uns marschi=

renden Engländern, rein ausgeplündert, alle Mobilien

zerschlagen und auf die Straße geworfen, und kein Fen=

ster und keine Thür ganz gelassen war. Dieses setzte

uns in Verwunderung und veranlaßte mich nach der

Ursache davon zu fragen, da wir doch vorher wie sonst

auf allen Märschen Schildwachen vor alle Häuser stellen

mußten, um zu verhüten, daß kein Schaden geschehe. Ich

erfuhr darauf, daß dieser Wirth, den unglücklichen Ein=

fall gehabt, sein Schild, welches vorher der König von

                                                                                Eng[-]

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