Full text: Tagebuch 1776 - 1784 (Abschrift)

120.

der Rest von unsern Leuten so nicht Holz hauten, Fennet fence,

oder Riegel zusammen tragen, woraus eine Schantze an

den Ort wo die Schiffe lagen, bebaute wurde; ich ging, weil

das Wetter gut, an dem Ufer der See spazieren, um Mu=

scheln und Seegewächse zu suchen, und fand unter an=

dern ein schlangenförmiges Gewächs mit vielen Kapseln

worin unzählige ganz kleine junge Schnecken welche al=

lem Ansehen noch hier wie in ihrer Mutter groß gezo=

gen werden. Die Muscheln- und Schneckenarten sind

hier nicht manigfaltig aber in erstaunender Menge,

überhaupt habe ich an allen Seeufern gefunden, daß

fast eine jede Sorte ihren Stand allein hat, ganz ein=

zelne Mischung ausgenommen. Eben so wie man die=

selbe in verschiedenen Gegenden Deutschlands verstei=

nert in der Erde antrifft. Den 6ten bauten wir

unsere Schantze fertig. Den 7. 8. u. 9ten ruhig bei

unserer Arbeit Holz zu fällen. Den 10. 11. und 12ten

gleichfalls. Da mein Quartier dicht an der See

und ich nichts zu thun, so ging ich fleißig an dem Ufer

der See herum, den Haushalt der Schnecken u. Muscheln

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