Full text: Tagebuch 1776 - 1784 (Abschrift)

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daß die Rebellen eine große Anzahl Boote zu recht ge=

macht, und die folgende Nacht uns angreifen wollten, weswe=

gen alle Anstalten, sie zu empfangen, gemacht wurden, und

gegen Abend die Bagage gepackt; dieses verursachte daß ich

gegen Abend mein Krankenzimmer verließ, und mich so

matt wie ich war, auf ein Pferd setzte, und ein Paar Stun=

den Weges zurück ritt, bis an ein Wirtshaus zum Zeichen

des Schiffes, woselbst ich übernachtete. Den 24ten des Mor=

gens sah ich mich nach einem andern Quartier um, weil

ich hier kein Zimmer für mich allein haben konnte; ich

wurde nach einem Bauernhof, nicht weit hiervon, an der

See liegend gewiesen, woselbst ich mein Quartier nahm.

Es waren ganz artige Leute, und die Frau im Hause sehr

gesprächig; sie hatte 10 lebendige Kinder, dazu waren

im Hause noch 5 bis 6 schwarze Kinder, also eine zahrlrei=

che Familie. Den 25ten schickte ich weg und ließ mir

ein Quartier in Richmond aus machen, woselbst der

Oberst von Lossberg sein Quartier hatte, aus der Ursa=

che weil dieses Haus so abgelegen war. – Den 26ten

fuhr mich mein Wirth mit seinem Cariol nach Richmond

                                                                                     wo

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