Full text: Tagebuch 1776 - 1784 (Abschrift)

deten. Wir stehen hier immer noch ruhig gegen Amboy

über, etwas starken Dienst ausgenommen, die Nacht schim=

pfen wir uns brav am Waßer mit ihnen herum. Den

1. Sept., eine schon etliche Tage gehabte Dissenteri, griff

mich heute so stark an, daß ich genöthigt war, mich

ins Bett zu legen; diese Krankheit ist hier fast all=

gemein, aber doch in sehr ungleichem Grade. Den 2ten

fing es zu meiner Freude an, sich zu beßern, den 3ten

aber fand sich meine Krankheit um ein großes ver=

schlimmert, deswegen ich diesen Nachmittag das Zelt

verließ, und mich des angebotenen Zimmers in des

Obersten Quartier bediente. Von hier an setzte mir

die Krankheit sehr heftig zu und habe ich das Bett hü=

ten müßen bis den 22ten September, jetzt aber ver=

spüre ich merkliche Beßerung, wofür ich dem gütigen

Gott von Herzen danke; auch dieses Mal hat er mich

wieder vom Rande des Grabes zum Leben zurück ge=

führt. Ich kann das nämliche sagen, was Pope an-

seinen Freund Steele, in Betreff seiner vielen kran[k=]

                                                                              hei[=]

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.