Full text: Tagebuch des Regiments von Knyphausen

115.

weil wir nun wieder so weit vom Lande wären, so truge

er Bedencken, wegen der späten Jahreszeit und dem anhalten[den]

wiedrigen Wind die Reiße nach Quebec fortzusezen. Er wolle

uns also auf Saint Johns Island ans Land sezen, wo wir den

Winter blieben – und unser Schiff zur Reiße künftiges Jahr bei

uns behalten könten. Er selbsten würde als denn nach Hallifax

zurück gehen und wegen Provision das Nötige besorgen.

Nachmittags war es calm und wir fingen Cod fische in groser Meng[e.]

                                       Den 27t October

Erreichten wir den Haffen Port la joye. Die Insul ist noch sehr

wenig bewoht und am Uffer stehen ohngefehr 7. ordentlich

gebaute Häußer, welche nebst den Hütten eine Stadt vorstel=

len sollen. Charlotte Town heißt der Ort. Es sind hier

150. Man Provinzial Truppen zu Vertheitigung gegen

feindliche Privateers. Der Gouverneur machte Schwierigkei=

ten uns ans Land zu nehmen, weil er keine Provisio[n]

noch weniger Barraken habe. Erstere solte von Hallifax

kommen und leztere erbotten wir uns selbst zu bauen[.]

Unter diesen Bedingungen landeten wir.

                                                                                    Den

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