Full text: Gedichte und Uebersetzungen

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Wie die flüchtige Gazelle 
Scheu enteilt in Windesschnelle, 
Wie auf schwankem Uferrohre 
Flatternd schaukelt die Libelle, 
Wie in leiser Winde Wehen 
Rauschend rinnt die Silberwelle, 
Tanzt das braune Kind der Wüste, 
Wiegt sich zierlich auf der Stelle. 
Streckt die Arme, schlingt den Schleier, 
Schlägt die Pauke, schwingt die Schelle, 
Tanzt, bis an dem nächt'gen Himmel 
Bleicher wird der Sterne Helle, 
Bis im Ost der junge Morgen 
Schon betritt der Berge Schwelle.
	        

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