Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1821)

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rialcorb zu Beinkleidern, Ostind. Nanquin, cattu- 
nene Tücher in allen Couleuren, schwarzen Sammt, 
Manchester, geblümte Gaze, gelben Nanquin, weißen 
Jaconet von H bis V breit, zwei Ellen breite Roul, 
leanzeuge, Futter-Catrun in allen Couleuren, Engl, 
weiße Piqueedecken, Futterbarchend, große Engl. 
Regenschirme mit silberner Plattirung. Durch reelle 
und prompte Bedienung wird er sich das Zutrauen 
eines jeden Käufers zu erwerben suchen; sein Ge 
wölbe ist in der Königsstraße bei Madam Sievers, 
im Hause des Herrn Kammerraths Hoffmann. 
89. I. G. Kri ger, der billigste Franzens uudSpiz- 
zenmann, aus Johanngeorgenstadt in Sachsen, em» 
pfiehlt seine eigenen Fabrik-Waaren einem hohen 
Adel und geehrten Publicum zu geneigtem Zuspruch, 
mit den Preisen und der Aechtheit der Waaren wird 
er, wie jedesmal, sich die größte Zufriedenheit zu 
erwerben suchen. Auch hat er ein schönes Sortiment 
Spitzenhauben mitgebracht, welche er auch gern 
verkaufen möchte, und wünscht denen, welche ver, 
fiossrne Messen so hart gehandelt, noch vor der 
Messe-Anfang gute Besserung. Mein Laden ist wie 
jedesmal auf der neuen Meß-Gallerie Nr. 39. 
40. Das Mansbachsche Meubles-Magazin, 
Bellevueftraße Nr. 9, empfiehlt sich neuerdings 
dem hiesigen und auswärtigen Publicum mit soliden, 
nach den neuesten Fa^onS gefertigten Meubles von 
allen Gattungen, und verspricht die reellste Bedie, 
nuug, besonders aber sehr billige Preise. 
4». Gotthelft Graubner aus Plauen, beziehet 
zum ersten Mal die Frübjahrs - Messe, mit seinen 
eigenen sSdrieirten Waaren, welche den Englischen 
und Schweizer gleich sind, nämlich gestickte Kan 
ten-Kleider, dergleichen Kanten-Tücher, auch aller 
lei bunte Waaren, Tücher und Westen nach der neue 
sten Mode, und verspricht die billigsten Preise. 
Sein Laden ist auf der ersten Gallerte, Nr. roir. 
42. Zur bevorstehenden Messe empfehle ich mich hier, 
durch meinen Freunden mit allen Sorten wollenen 
und baumwollenen gestrickten Waaren, baumwol 
lenen Zeugen, Eaglich baumwollen Garn, so wie 
weiße Leinen, Flanell u. s. w., und versichere die 
reellste Bedienung und billigsten Preise. 
E. Heyden re ich, auf brr ersten Gallerie 
deö neuen Meßhauses Nr. 59. 
45. Friedrich Robert, Sohn des ehemaligen 
Lackier-Fabrikauten Carl Robert,ausBrauuschweig, 
empfiehlt sich bevorstehende Ostermesse mit allen 
Sorten lackierten und »«lackierten Abgüssen; reelle 
Bedienung uod billige Preise werben ihm das Zu 
trauen erwerben, welches sein Vater bereits genos 
sen hat, sein Stand ist in der Wllhelmsstraße am 
Carlsplatze, vor Herrn Wagners Haus«. 
44. Mein Waarenlager befindet sich bevorstehende 
Messe wieder m der ersteu Gallerte, Hrn. Sievers 
gegenüber, und bietet folgende Gegenstände in brr 
geschmackvollsten Auswahl bar: PariserPor- 
cellainr Kaffee-, Thee-Servicen undDejcuner- 
mit reicher Vergoldung; Taffen in allen nur mög 
lichen Formen, worunter sich eine neue Gattung 
en plein relief gearbeitet auszeichnet, Blumrnva, 
sen — drrgl. auch von Italienischem Alabaster — 
Schreibzeugeu. s. w. Englisches Steingut: 
aus den berühmten Fabriken von Joseph Wedgwood, 
Spode und Clews, in Tafelservices für 6, 12,18, 
24 und 36 Personen, worüber das Nähere mein 
PreiS-Courant bestimmt, und wovon ich außer 
Tellern auch jede andere Service-Theile im Einzel 
nen abgeben kann. Englische undFranzö- 
sische lackierte Waaren, bestehend in glatten, 
gemahlten und moirirtrn Threbrettern, Frucht- 
und Brodkörbe, Blumenvasep, Leuchter, Boureillen, 
Gläser und Lichtscheerentrager, Valisen, Tabacks- 
kasten, Cigarren-Büchsen, und mehrere dergleichen 
Gegenstände; Bronce-Leuchter, Tisch - und Vorle- 
gemrsser von Ebenholz, mit Silber garnirt; ferner 
Parfümerien, VinrnZroäe rouße in drei Nuancen, 
Macassar-Orl und noch viele andere Artikel. Von 
den beliebten Fürstenderger und Gothaer Fabriken 
besitze ich Niederlagen von Kaffee-Servicen, Pfeif- 
' fenköpfe und Taffen, welche ich zu den Fabrik- 
Preisen überlassen kann. 
Abraham Philippsohn. 
4Z. Unterzeichneter empfiehlt sich mit hoher obrigkeitli, 
cher Genehmigung einem geehrten Publicum in Nach 
stehendem: im Ausbessern aller Arten Porcellain, 
Glas, Krystall, Apotheker-Mörsern, Schreibzeu 
gen, Wegdwovd-Sacheu, Marmor, Agat, Carniol, 
Schildpatt, Perlmutter, schildpattne und hornene 
Damen-Kämmr, meerschaumnen und allen Sorten 
feiner Pfeifenköpfr, Kaffeekannen und Thrrtöpfen, 
auch wenn die Henkel und Pfeifen zerbrochen oder 
ganz verloren sind, setzt er ganz neue von demselben 
Fa^on und Couleur wieder an, dasselbe geschieht 
auch mit allen Arten feiner Taffen. Es werden 
von ihm ausserdem noch meerschaumene Prifrnköpfe 
in Wachs gesetzt, sowohl in schwarz chW ctzLlrnr'; 
die sogenannten Orlköpfe sowohl bunt, als farbig 
zu brennen; versicherte, vergoldete und broncrrte 
Sachen wieder zu reinigen, wie ganz neu; gläserne 
Kronlampen zu reinigen und auszubessern, auch 
schreibt er Namen in Eisen- und Stahlsachrn. 
Zugleich bemerkt derselbe, daß, da er mehrmals 
befunden, daß mehrerrs von vorerwähntem Ge 
schäft durch schlechte Arbeiter nachgemacht und 
so verdorben ist, daß Jedermann sich fürchtet ir 
gend etwas dieser Art wieder ausbessern zu lassen, 
diese Art, wie er arbeitet, seine eigene Erfindung 
ist; und da er noch keine Stadt, wo er ein Geschäft 
getrieben, mit Unzufriedenheit deS geehrten Publi, 
eums verlassen hat, so wirb sein Bestreben seyn, 
auch hier den allgemeinen Beifall zu verdienen. 
Wiewohl diese Reparirung durchaus nicht anders 
geschieht, als mit plätirten, messingenen und ver-
	        

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