Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1821)

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4* 3« eine Wagenfabrik zu Dortmund, kn der Graf 
schaft Mark, wird rin geschickter Lackierer gegen 
billigen Lohn verlangt, von dem aber gefordert wird, 
-aß er daS Lackieren und besonder- auch einen 
gute» Firniß zu kochen, recht versteht, in der Ar 
beit fleißig und in seinem Betragen ordentlich und 
zuverlässig sey. Wer hierzu geneigt ist, kann 
-ich in der Hof, und Waisenhaus« Buchdruckerei zu 
Cassel deshalb melden. 
Personen, welche Dienste suchen. 
Ein Mensch von 2S Jahren, eine- Prediger- 
Sohn, der die Oeconomie bei einem der ersten Oeco- 
nomrn erlernt, und die Stelle eines Verwalters in 
Hessen und im Preußischen schon 5 Jahr zur völligen 
Zufriedenheit seiner Principalen bekleidet hat, und 
desfall- dir besten Atteste vorzeigen kann, wünscht 
jetzt eine ander« Verwalterstelle zu erhalten. Nähere 
Auskunft hierüber giebt der Casfirer, Herr Schiede 
im reformirten Waisenhaus. 
a. Eine Person mittlern Alters, und von honetten 
Eltern, welche bisher der Führung eines Hau-hal 
tes mit Beifall vorstand, wünscht gegen Ostern als 
Haushälterin in Dienst zu kommen. Auf gute Be 
handlung wird wehr als auf klnen ansehnlichen Ge 
halt gesehen. Die Hof« und Waisenhaus, Buch- 
druckerei giebt nähere Nachricht. 
I. Ein Frauenzimmer von guter Familie, »5 Jahr 
alt, welche- in der französischen Sprache, Geo 
graphie , Geschichte und feinen weiblichen Arbeiten 
Unterricht zn ertheilen im Stande ist, wünscht als 
Gouvernante oder Gesellschafterin in oder ausser 
Hessen, in einer Stadt oder auf dem Lande, ange 
stellt zu werden. Nähere Nachricht giebt die Hof- 
rind Waisenhaus-Buchdrucker«. 
4. Ein junger Mensch, der sehr gut mit Reit- und 
Zugpferden umzugehen weiß, wünscht als Kutscher 
»der Reitknecht hier sein Unterkommen zu finden. 
Alte Leipziger Straße Nr. 949 ist nachzufragen. 
Capitalien, welche auszuleihrn. 
450 Rthlr., gegen hinreichende hypothecarische 
Sicherheit und 5 pCt. Zinsen, sogleich. Dir Hof- 
und WaisenhauS-Buchdruckerei sagt, wo? 
11,000Rthlr., gegen hinreichende hypvthecarische 
Sicherheit, zu Johannis dieses Jahrö. Die Hof- 
nnd WaisenhauS-Buchdruckerei sagt, wo? 
Bekanntmachungen. 
r. Zur Publication des von Clara Elisabeth Sichler 
bei unterzeichnetem Stadtgericht am 15. Marz 18-0 
hinterlegten Testaments ist, auf Ansuche» des In- 
Habers des HknterlegungSfcheinS, Termin auf Dienst 
tag den 5. April nächstkünftig, Vormittags um 
10 Uhr, angesetzt worden, wozu alle, bei dessen 
Inhalt sich betheiligt haltenden, bei Vermeidung 
einseitigen Verfahrens, hierdurch vorgeladen wer 
den. C^ssrl, am io. März 1821. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burcharbt. 
». Auf Nachsuchen der Ehefrau des hiesigen Gast- 
wirthö Carl Gutberlet, soll das von dem dahier 
verstorbenen Bürgermeister Conrad Schenk, am 
16. August vor. Jahrs vor hiesigem Amt errichtete 
Testament im Termin densi. Mai eröffnet werden. 
Diejenigen, welche hierbei ein Interesse haben, 
' können daher alsdann der Publication beiwohnen. 
Neukirchen, am 6. März 1821. 
Kurfürstlich Hessisches Amt. Plümcke. 
lo sidem copiae AMelUNg. 
5. Der Rang unter den Gläadtgern des in ConeurS 
gerathenen Wrtzelmüllers Justus Peter Trubel da 
hier, ist vorläufig bestimmt, und Termin zum Ver 
fahren über den Vorzug auf den i». April d. I., 
Morgens 9 Uhr, anberaumt. Die Betheiligten wer- 
den hiervon mit dem Bedeuten in Kenntniß gesetzt, 
daß der Entwurf im Gerichtszimmer des hiesigen 
Amts angeschlagen ist, und daselbst bis zum Termin 
eingesehen werden kann. 
Großallmerobe, am »6. Februar 1821. 
Kurf. Hess. Amt daselbst, von Nordeck. 
4. Durch die günstigen Zetten bin ich im Stand«, 
die Preise meiner Destillations-Erzeugnisse herab 
zusetzen. Nämlich verkaufe ich jetzt die bekannten 
14 Sorten Berliner doppelten Branntewein zu8ggr. 
die platte Bouteille, ferner die feineren Breslauer, 
Danzig^r und Holländischen Liqueure, so wie Spi 
ritus Alkohol, mehrere Essenzen, nach Verhält- 
niß auch billiger, empfehle mich sowohl hierin, als 
auch in Arrac, Rum, Cognac, Absinth, Kirsch 
wasser und mehreren Sorten gntgehaltenen Weinen, 
bestens, und bitte um geneigten Zuspruch. 
Vogelrvhr, Frankfurtrr Straße Nr. 47. 
5. Frischer Esparcett - Saamen in bester Qualität, 
ist im billigsten Preis zu haben beim Kaufmann 
Joh. Reinh. Efchstruth in Aüendorf. 
6. In der Königsstraße, dem Meßhaus gegenüber, 
ist eine Stube zum Laden, wählen- der Messe, 
zu vermiethen. Das Nähere in Nr. 110 dersel 
ben Straße. 
7. Ein Garten, vor dem Holländischen Thor, mit 
Brunnen, Garten- und Geschirr-Haus, ist zu ver- 
miethen; in Nr. 176 an der lutherischen Kirche, 
eine Treppe hoch, ist bas Nähere zu erfragen. 
8. I. N. He lfft, aus Braunschweig, bezieht diese 
Casseler Messe wieder mit seinem Seiden-, Weißen-, 
Putz- und Mode-Waarenlager, das in allen 
seinen bekannten Artikeln auf das Vollkommenste 
sottirt ist und auch schon viele neue Frühlings-Ar 
tikel enthält, als: schlichte und fa^nnirte Se-drn- 
zeuge jeder Art, unter andern viele, neue Eccos-
	        

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