Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1821)

unentgeMich zur PachtZegeSen werden. Das Guth 
liegt in einer fruchtbaren Gegend, eine Meile von 
Beverungen an derWeesrr, vier Meilen vvnCassrl 
und eben so weit von Paderborn. Es ist völlig gc- 
schlöffen, und zwar in der Art, daß die sämmtli 
chen Ländereien, Wiese ^ d Weiden, bis auf eine 
Wiese von 5 Morgen 5 ycutin, und einen Garten 
von 162 Ruten, ein völlig unzertrennles Ganzes 
ausmachen, welches unmittelbar an die Gebäude 
stößt, undaus der Wohnung übersehen werden kann. 
Das Guth ist überall mir keiner Hude-Servitut be 
lastet, und bis auf circa 50 Morgen ist der Boden 
durchgängig Besonders gut und nahrhaft ist 
die Schaafhude. Bemerkt wird hierbei, daß die 
Veredlung nicht allein seit mehrern Jahren durch 
Böcke statt gehabt hat, sondern daß auch ein Stamm 
Mutterschaafe aus der Gräflich von Mengerschen 
Schäferei zu Zschtplin, im Herzogthum Sachsen, 
seit einigen Jahren hierher verpflanzt worden ist. 
Mit Einschluß der Lämmer wird der unter der Heerde 
befindliche Stamm reiner Sächsischer Schaafe circa 
150 Stück ausmachen. Die Pachtbedingungen kön 
nen jederzeit bei dem Unterzeichneten eingesehen 
werden. Zum Bieten werden nur diejenigen zuge- 
lassen, die über die erforderliche Sicherheit, welche 
in Bezahlung des Jnventarii besteht, sich auswei 
sen werden. DieLusthabenSen werden eingeladen, 
in dem bestimmten Termine, des Morgens ivAhr, 
in Borgholz zu erscheinen. 
Borgholz, den 11, December 1820. 
R i n t e l e n. 
Logis in Cassel zu vermlethen. 
1» In meinem Haus, Dionysienstraße Nr. 99, die 
zweite und dritte Etage, die der Kaufmann Herr 
Bindernagel bis jetzt bewohnt, und in fünf hritzda- 
ren Zimmern, sieben Kammern, Küche, nebst Kel 
ler, Boden und Holzstall bestehet, auf Ostern, 
beisammen ober einzeln. J-h. 28"'. Schotten. 
D. In der SchlofifiraßrNr. 172 die dritte undvierte 
Etage, bestehend aus drei Stuben, eine mit Alcv, 
ven, und eine tapezirte Stube, nebst Kammer, 
Holzplatz und Krllerraum, getheilt oder beisammen, 
an stille Haushaltungen oder einzelne Personen, 
sogleich oder auf Ostern. 
3. Am Caferrren-Platz Nr. 1166 die Bel - Etage, 
bestehend in einem Saal, drei heitzbaren Zimmern, 
vier Cabinets, alles tapezirt, einer geräumigen 
Küche, nebst Keller, Pferdesiall, Cbaisen- und 
Holz-Remise, auch einer Stube und Kammer im 
Hinterhaus, Fvurage-Bodrn und drmMitgebrauch 
des Waschhauses, auf Ostern. 
4. In der Johannesstraße, im v. Roux'schen Hause, 
die zweite Etage, auf Ostern; weshalb das Wei 
tere beim Regierungs-Procurator Engelhard, wohn 
haft in der obern Carlöstraße, zu erfahren ist. 
5. Vor dem Friebrichsplatz in Nr. 101 die zweite 
Etage, wlt Meublrs, bestehend aus zwei Stuben, 
zwer Cabinets und Küche; in der dritten Erage ein 
kleines Logis für einen unverhrirathrten Herrn, 
ebenfalls mit Meubles. ^ ' 
6. In der Dionysienstraße Nr. 101 und 102 einige 
Logis, sogleich und auf Ostern. 
7. Ir» der Ezydieustraße Nr. 75z die erste und dritte 
Etage, mit allem. Zubehör. 
8. In der Schloßstraßr Nr. 417 eine Etage vorne 
heraus, jogleich oder auf Ostern. 
9. Am Gouvernements-Platz in Nr. 112 eine Woh 
nung mit Werkstätte rc., für einen Schreiner, 
Wagner rc. vorzüglich paffend. 
ro. Am Königsplatz in Nr. iöa§ zwei Logis gleicher 
Erde, wovon das eine auf die Seite des Caffee- 
haufiö, das andere auf die des Königsplatzes hin 
geht, Ersteres sogleich und Letzteres auf Ostern. 
11 ♦ In der Schloßstraßr Nr. 409 zwei geräumige 
Logis, sogleich oder auf Ostern, mit oder ohne 
Meublco; in der zweiten Etage zwei taprzirte Stu 
ben, zwei Küchen, Kammer, nebst Keller und 
Holzplatz; in der dritten Etage Stube, Küche, 
Kammer, nebst Keller und Holzplatz, 
rs. In der Königostraße N». 122, beim Kaufmann 
Kümmel, die Bel-Etage, enthalt neun Piecen. 
13 . Vor dem Holländischen Thor Nr. 2 eine Gärt 
ner-Wohnung, benebst dem dabei befindlichen Gar 
ten, auf Ostern. 
14. In der Frankfurter Straße Nr. 28 ble zweite 
Etage, bestehend aus vier heitzbaren Zimmern, 
zwei Cabinets, drei Kammern, Bodenkammer, 
Küche, nebst Keller, Holzstall und Mitgebrauch 
des Waschhauses, auch kann auf Verlangen Stal 
lung, Chaksenrrmise und Fourage - Boden dabei 
gegeben werden, sogleich oder auf Ostern. 
15. In der Frankfurter Straßt Nr. 18 die Bel-Etage, 
bestehend in drei Stuben, drei Kammern, Küche, 
nebst Keller und Holzfiall, auf Ostern.' 
16. Hinter dem Judendrunnen Nr. 811 in der dritten 
Etage zwei kleine Logis. , 
17. In der Martimstraße Nr. 78 zwei Treppen hoch 
ein Logis, mit oder ohne Meubles, sogleich. 
18. In der Johar.nesstraße Nr. 322, bei dem Hand 
schuhmacher Matthieu, ein kleines Logis, sogleich 
oder auf Ostern. 
19. Im Gaflhofe zum Kurfürsten die Bel-Etage, 
bestehend aus dreizehn Piecen, worunter ein großer 
Saal mit einem Austritt auf die Altane, und eine 
Küche mit Sparheerd, ferner aus Stallung für 
vier Pferde, Hen- und Hafer-Boden, Remisen für 
drei Wagen rc., aufOstera, getheilt cder zusammen. 
so. In der Holländischen Straße Nr. 579 die zweite 
* Etage, bestehend aus vier Stuben, Kammer, 
Küche, nebst Holzstall und Keller, auf Ostern. 
21. In der Carlöstraße Nr. 7z, beim Schreinermeister 
Lücken, mehrere große und kleine Logis in den Hin 
tergebäuden, guf Ostern.
	        

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