Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1821)

1647 
Garten dabei; 3) 85 . f M. 14 Rt. Garten, der 
Sandgarten genannt, zwischen Curth Henrich Becker 
und Johs. Stahl; 4) 1364. ^Ack. 2J-9it. Erbland 
auf den Galgenäckern, zwischen Johs. Becker sen. 
und Johs. Stahls Garten, sollen den 12. December 
d.J. vor hiesigem Amt zum zweiten mal zum öffent 
lichen Verkauf ausgeboten werden, weil sie aus 
167 - 1 -Rthlr. tarirt und weil darauf im ersten Termin 
nur 140 Rthlr. geboten sind. Am 26. October 1821. 
Becker. In sidem Wittekindt. 
27. Cassel. Auf weiteres Ansuchen um Fortsetzung 
des, ausgeklagter hypothecarischer Schuldfordcrung 
halber , erkannten öffentlichen Verkaufs des dem Bier 
brauer Justus Koch dahier zuständigen, in der Moritz- 
straße, zwischen dem Ritter- und vormalig Hilmes- 
schen Hause gelegenen, nach den eingelieferten Taxa 
tionen unter Nr. 1044 und 1060 aus zwei Hausern 
bestehenden Wohnhauses, ist, weil bisher kein Gebot 
geschehen, nochmaliger Steigerungs-Termin auf 
Diensttag den 27. November, Vormittags um 10 Uhr, 
bci unterzeichnetem Stadtgericht angesetzt worden. 
Kaufliebhabcr haben sich alsdann einzusinden, ihre 
Gebote zu thun und den Zuschlag auf das höchste 
Gebot dem Befinden nach zu exwarten. 
Am 23. October 1&21. 
Kurf. Hesi. Stadtgericht der Residenz. W i L t i ch. 
Wepler. . 
Verpachtungen und Vererbleihungen. 
1. Die gegenwärtig in Pacht vacante Hallen -Boutique 
Nr. 4 am Marställer Platz, soll, nach einer hohen 
Resolution, anderweit meistbictend verpachtet wer 
den. Da hierzu auf Diensttag den 6. November 
d. I., Bormittags 10 Uhr, in die hiesige Renterei 
Termin anberaumt worden ist, so werden Pachtlieb 
haber hierdurch eingeladen, alsdann zu erscheinen und 
ihre Gebote abzugeben. Eaffel, am 24. October 1821. 
Aus Kurfürstlicher Renterei daselbst. Henkel. * 1 
Logis in Cassel zu vermiethen. 
1. In der Paulistraße Nr. 630, in der dritten Etage, zwei 
tapezirte.Stubcn, vier Kammern und Küche, nebst 
Keller und Holzstatt, auf Christtag. 
2. In der Elisaö.ether Straße, im Siebrechtschen 
Hause, ein Logis mit Meubles, sogleich. 
3. In Nr. 652, unweit des Renthofs, ein Logis, 
bestehend aus vier Piecen, Küche und Kammer, nebst 
Keller und Holzstall, auf Christtag. 
4. Am Garde-du-Corps-Platz Nr. 129 einige Zimmer 
und Cabinets', mit oder ohne Meubles, Kammer, 
Küche, Holzplatz, Pferdestall und Chaisenremise, 
sogleich oder auf Ehristtag. 
5. In der Dionysicnstraße Nr. 91, gleicher Crde, 
zwei Stuben, Kammer und Küche, mit oder ohne 
Meubles, sogleich oder auf Christtag. 
G 
Personen, welche verlangt werden. 
1. Ein Bursch in einen bürgerlichen Haushalt, der auch 
mit Gartenarbeit ^Bescheid wissen muß, und nach 
Vorzeigung seiner Atteste sogleich eintreten kann. 
"Das Nähere in der Hof- und Waisenh. Buchdruckers. 
2. Ein Mädchen, welches mit aller stauslichcn Arbeit 
Bescheid weiß, sogleich. Die Hof- und Waisen 
haus - Buchdruckerei sagt, wo? 
Personen, welche Dienste suchen. . 
1. Eine Person mittlern Alters, welche kochen und alle 
häusliche Arbeit verrichten kann, wimscht in der Stadt 
oder auf den: Lande unterzukommen. In der Wil 
helmsstraße Nr. 139, eine Treppe hoch, linker Hand, 
erhalt man Nachricht. 
Capitalien, welche auszuleihen. 
1. 170-Rthlr. Pttpillengclder, gegen sichere Verschrei 
bung ; beim Vormund Jo h. H)eter Schefer zu 
Epterode, Amts Großallmerode. 
Bekannt tu a ch u n g e n. 
1. Der Unterzeichnete ermangelt nicht hierdurch zur 
Kenntniß zu bringen, daß der Verkauf der Stein 
kohlen in der Unterneustadt, im Kohlen-Magazin, 
auf dem Hofe des reformirten Waisenhauses dahier, 
vom 1. October d.' I. an, wieder statt findet. Das 
Maas Kohlen wird zu 16 Albus verkauft, und ist 
Htel auch -L Maasweise zu haben. Ganze Fuder von 
8 Maas werden das Maas zu 16 Albus verkauft, 
und werden jedesmal den folgenden Tag nach der 
abgegebenen Bestellung überbracht. 
Cassel, am 24. September 1821. 
Der Steinkohlen - Magazins - Verwalter 
Becker, Hcchenthorstraße Nr. 467. 
2. Mehrere Calesch- und Stadtwagen, auch ein Bil 
lard nebst allem'Zubehör, ist zu verkaufen. Wo? 
sagt die Hof- und Waisenhaus-Buchdruckerei. 
3. Allen meinen Freunden und Gönnern mache ich hier 
durch bekannt, daß ich von der Oberneuftadt in meine 
eigene Wohnung, in der Dionysienstraße Nr. 106, 
(ehemaliges Griesbachsches Haus), gezogen bin, 
und bitte ergebenst um deren fernere Gewogenheit. 
H. A. Reichharckt, Juwelier und Goldarbeiter. 
4. Ein gutes Fortepiano steht, wegen Mangel an 
Raum, mderFrankfurterStraße Nr.36 zu verkaufen. 
5. Ein neues, von Kirschholz verfertigtes Piano-forte, 
welches mit sechs Octaven und zwei Drückern ver 
sehen ist, steht sogleich zu verkaufen. Wo? sagt die 
Hof- und Waisenhaus - Buchdruck'erei. 
6. Da sich das Gerücht verbreitet, daß ich keinen 
Unterricht mehr ertheile, so zeige hierdurch an, daß 
ich selbigen wie immer fortsetze. H. B r ä m e r.
	        

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