Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1821)

1372 
5) von 2sjtne Catharme Osterberg zu Udenhau 
sen, ohne Datum; 
b) vom Förster Christoph George Ludwig Mergel 
er uxvr., geborne Dempfling, zu Wildhaus, gm 
6. April 1796. 
2. Eine Tisch-Uhr, welche acht Tage richtig geht und 
schlagt, in einemKirschholz-, Mahagoni-rc. Kasten,^ 
wirb um einen billigen Preis zu raufen gesucht; von 
' wem? sagt die Hof- und Waifenh. Buchdruckerei. 
3. Gut«! Texel-Kase, 13 Pfund für 1 Rthlr., Obst- 
Essig, 2 Jahr alt, zum Einmachen, das Maas 3 Ggr., 
^ist zu haben in der Dionysienstraße Nr 120, bei 
I.. Helmuth. 
4 . Montag den 3. September sollen die zur Nachlassen- 
fchaft des im Jahr 1808 verstorbenen Banquiers 
Michel Simon Meilert gehörigen Mobilien, beste 
hend in Gold, Silber, Zinn, Kupfer, Messing, 
Eisen, Blech, Glas, Porcellain, Holzwerk, Klei 
dungsstücken, vorzüglich schönem Tisch- und Bettlei 
nen, so wie auch Bettwerk rc., in demHaufe Nr. 480 
der Hohenthorstraße, des Nachmittags um 3 Uhr 
und die folgenden Tage, gerichtlich verkauft werden. 
Zugseich wird bekannt gemacht, daß eine hierzu gehö 
rige, in circa 600 Banden bestehende Bibliothek, in 
Hebräischer Sprache, deren Verzeichnis bei dem Unter 
zeichneten eingesehen werden kann, an demselben Drt 
den 24. September versteigert werden soll. 
Wepler. 
6. Forst bei Holz Minden.— Auf der Fürstlichen 
Domaiue daselbst sind 290 Stück recht gute Fett 
hammel zu verkaufen. 
6. DieWrtwe des dahier am 6ten dieses Monats ver 
storbenen Schloffermeisters Heinrich Kochendörfer, 
' Cathanne, geborne Klein, hat ein von gedachtem 
' ihrem Ehemann am 4. September 1816 errichtetes 
- Testament verschlossen bei unterzeichneten! Stadtge 
richt überreicht und um Termin zu dessen Eröffnung 
gebeten. Wann nun hierauf Termin auf Diensttag 
den 11. September, Vormittags um 10 Uhr, ange 
setzt worden; so werden alle, hierbei sich betheiügt 
haltende, hierdurch, bei Vermeidung einseitigen Ver 
fahrens, öffentlich vorgeladen. 
Cassel, am 21. August 1621. 
Kurf. Hess. Stadtgericht der Residenz. Wittich. 
7. Der von der nunmehro verstorbenen Conrad Leisters 
Ehefrau, Elisabeth, geborne Meyer von Schnelle 
rode, unterm 14. Februar 1803 bei hiesigem Amte 
hinterlegte letzte Wille , soll auf Ansuchen des Hinter 
bliebenen Ehemannes in tsrmino den 2b.September 
d. I., Morgens 9 Uhr, publicirt werden. Es wird 
dieß allen denjenigen hierdurch bekannt gemacht, 
welche bei deren Publication interessirt seyn, damit sie 
in praefixo auf hiesigem Rathhaus erscheinen und 
der Publication beiwohnen können. 
Spangenbcrg, am 9. Julii 1821. 
Kurf. Hess. Justitz-Amt daselbst. Willens, 
ln üclem Lometsch, Amts-Secretarius. 
8. Allen denjenigen, welche bei Eröffnung des von dem 
nunmehr verstorbenen Johannes Nolte zu Eubach 
vor ungefähr i Jahr bei hiesigem Amte. hinterlegten 
Testaments interessirt zu seyn glauben, wird hier 
durch bekannt gemacht, daß die Eröffnung und Pu 
blication in rerminn den 7. November d. I., Mor 
gens 9 Uhr, auf hiesigem Amte geschehen soll. 
Spangenberg, am 22. August 1821. 
Kurf. Hess. Justitz-Amt'daselbst. Wilkens. 
!n sidem Lometsch, Amts-Secretarius. 
9. 14 Acker Grummet sind einzeln oder beisammen 
auf dem Halm zu verkaufen. Nähere Auskunft 
erhält man in der SchloßstraßeeNr. 165 und 166. 
10. Zur 6ten und letzten Classe der 70sten Braunschwei 
ger Lotterie, welcheden 17.September 2 . c. gezogen 
wird, so wie zur 6ten und letzten Classe der öOsten 
Frankfurter Lotterie, welche den 19. September a. c. 
zu ziehen anfangt, sind noch ganze, halbe und viertel 
Kaufloosc bei mir zu haben. 
G. I. Rieb erg in Cassel, 
Schloßstraße Nr« 169. 
11. Daß Unterzeichneter noch in der Dionysienstraße 
Nr. 105 wohnt und den Tanz-Unterricht, sowohl in 
als ausser dem Hause, gegen ein Honorar von monat 
lich 1 Nthlr. fortsetzen'wird, beehrt sich derselbe 
hierdurch'ergebenst bekannt zu machen. 
H. Koppel Gansa. 
12. E Obgleich durch ein am 2. November 1819 von Kur 
fürstlichem Oberzunft-Amte ertheiltes und am 3. Fe 
bruar 1820 von Kurfürstlichem Lehnhofe bestätigtes 
Decrct den hiesigen Strumpfwebermeisiern bei nach 
drücklicher Strafe verboten worden ist : „Waaren zum 
Färben — sie mögen sie selbst färben oder durch hiesige 
Färbcrmeifter färben lassen —von Jemanden anzuneh 
men unt^dagegen Farbezeichen auszugeben" und ob 
wohl diese höhe Verfügung zur allgemeinen Kenntniß 
des Publicums gebracht worden ist; so hat doch die 
Erfahrung gelehrt, daß mehrere Strumpfwebermeister 
diesem Verbote entgegen gehandelt haben und deshalb 
' in Strafe genommen worden sind. Der Unterzeichnete 
glciubt hiernach das Publicum an jene Verordnung 
nochmals erinnern und zugleich darauf aufmerksam 
machen zu müssen, daß es durch die Abgabe der zu 
färbenden Waaren an die Strumpfwebermeifter nicht 
allein das Uebertreten jener Verordnung befördert, 
sondern auch sich selbst in Nachtheil setzt, weil die 
Strumpfweber diese Waaren bei den Färbermcistern 
färben lassen, und sowohl den Farbclohn als auch 
noch eine besondere Vergütung für ihre Mühe berech 
nen. Der Unterzeichnete fügt nur noch die höfliche 
Bitte, die'zu färbenden Waaren direct an dieFar- 
bermcister abzugeben, hinzu, und hofft zuversichtlich, 
daß das Publicum solche erfüllen und dadurch die 
Befolgung des gedachten Decrets befördern helfen 
wird. Cassel, am 30.'August 1821. 
Der Obermeister der Färbergilde: 
Adam Ha gemann.. 
13. Bei der großen Lotterie der sieben Güther, 
Zickau, Wvlschow, Kogschitz, Strunkau, Libietitz, 
Przestanitz und Oberstankau, findet kein Rück 
tritt statt. Vermöge allerhöchster Bewilligung 
geschiehet die Ziehung unwiderruflich am 1. October 
dieses Jahres. Sollte der Gewinner die Güther
	        

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