Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1821)

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Termin kein Gebot erfolgt, zweiter Steigsnrngs- 
Termin aufDiensitag den 2!.August angesetzt wor 
den. Kaufliebhaber hüben sich alsdann, Vormittags 
von 9 bis 12 Uhr, vor Kurfürstlichem Stadtgericht 
einzusinden, zu bieten und nach Befinden auf das 
höchste Gebot den Zuschlag zu erwarten. 
Am 24. Julii 1821. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
Wepler. 
48. Cassel. Zur Fortsetzung des ausgeklagter hypo- 
thecarischerSchuldforderung halber erkannten öffent 
lichen Verkaufs des der Witwe Henkel, dermalen 
verehelichten Kreß, zuständigen Wohnhauses, dahier 
in der Leopoldftraße unter Nr. 658, zwischen dem 
Bierbrauer Humburg und Badhalter Charvin gele 
gen, nebst Zubehör, ist auf den Antrag der Gläu 
bigerin, weil im erstem Termin kein Gebot erfolgt, 
zweiter Steigerungs-Termin auf Diensttag den 
21. August, Vormittags von 9 bis 12 Uhr, vor 
Kurfürstlichem Stadtgericht angesetzt worden; wozu 
Kaufliebhaber hierdurch eingeladen werden, um sich 
alsdann einzusinden, ihre Gebote zu thun und auf 
das höchste Gebot nach Befinden den Zuschlag zu 
erwarten. Am 25. Julii 1821. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
Wepler. 
49. Cassel. Auf Ansuchen des Kaufmanns Heinrich 
Dubuisson aus Bettenhausen und des Bäckermeisters 
Heinrich Dittmar daselbst, als Vormundes des min 
derjährigen Justus Dubuisson, sollen nachfolgende, 
früher dem Ackermann Zacharias Krause und dessen 
Ehisrauen, Anne Elisabeth, geb. Sippcl, zu Ober 
vellmar, zuständig gewesene Grundstücke, als: 1) 
ein Wohnhaus sammt Hofraide, so ein Hufensitz ist, 
ß-Ack. S Rt. Grundfläche enthaltend, unter Nr. 43. 
zu 900Rthlr. assccurirt, nebst HAck. 2Nt. Garten 
dabei, an Henrich Schröder gelegen, Ch.C. 45.; 2) 
j Hufe Land und Wiesen, zu obigem Hause und 
Garten gehörig, und damit zusammen i5 T yÄcf. 7ZRt. 
enthaltend, der Laudesherrschaft dicnst-, zins- und 
mit der 10ten Garbe zchntbar, in und bei Obervell 
mar gelegen, im Termin den 17. August d. I. bei 
' Amt allhier öffentlich verkauft, oder, wenn nicht an 
nehmlich geboten werden sollte, an den Meistbieten 
den verpachtet werden. Indem solches Kauf- und 
Pachtliebhabern bekannt gemacht wird, werden zu 
gleich diejenigen, welche dingliche Ansprüche an den 
bemerkten Grundstücken zu haben glauben, aufgefor 
dert, solche indem bestimmten Termine, bei Strafe 
der Ausschließung, anzuzeigen. 
Am 30. Julii 1821. 
Kurf. Hess. Justitz-Amt Ahna daselbst. Müller. 
Zur Beglaubigung:^ Gräbe. 
50. Cassel. Ein Garten vor dem Cöllnischcn Thor, 
1 Acker groß, dessen Boden von vorzüglicher Güte, 
mit Gartenhaus, den besten Obstbaumen und schön 
sten Anlagen versehen, istausderHand zu verkaufen. 
Auch kann der größte Theil des Kaufgeldes darauf 
stehen bleiben. Nähere Auskunft ist in Nr. 191 vor 
dem neuen Schloßbau zu erhalten. 
Logis in Cassel zu vermiethen. 
1. In der oberen Carlsstrcße Nr. 73, einige große 
und kleine LogiS mit allem Zubehör, auf Michaelis. 
2. In Nr. 1156, eine Treppe hoch, zwei Stuben und 
Kammer, mitMeubles, sogleich. 
3. In der Martinistraße Nr. 20, zwei Treppen hoch, 
zwei Stuben, zwei Kammern, Küche, nebst Keller. 
4. In der Elisabether Straße Nr. 209, Stube, 
Kammer, Küche und Holzplatz. 
5. In der Dionysienstraße Nr. 138, zwei Treppen 
hoch, Stube, Kammer und Küche, (neu zurecht ge 
macht) und zwei Kammern, wovon die eine auf dem 
Boden, nebst Kellerraum, sogleich oder zu Michaelis. 
6. In der Lorenzstraße Nr. 595 Stube, Kammer, 
Küche, Pferde- oder Kuhftall, Holz - und Heubo 
den, Platz im Keller, auch kann noch eine Kammer 
und ein Boden dazu gegeben werden, zu Michaelis. 
Man melde sich beim Schreinermeister Schultz, in 
der Scbloßftraße Nr. 159. 
7. In der Unterneustadt, im ehemaligen Sinning- 
schen Hause eine Treppe hoch zwei Stuben, zwei 
Kammern, Küche, Holzplatz und Platz im Keller, 
sogleich oder auf Michaelis. 
8. Vor dem Frankfurter Thor Nr. 4 zwei Logis mit 
Küchen, Kammern und Stallung, auf Michaelis. 
9. In der Dionysienstraße Nr. 366, in der zweiten 
Etage, Stube \ Kammer, Küche und noch zwei 
Kammern, auf Michaelis. 
10. In der oberen Jacobsstraffe Nr. 240, Stube, 
zwei Kammern und Küche, auf Michaelis. 
11. In der Schloßstraße Nr. 410, Stube, Kammer 
und Küche. 
12. In der Stern-Apotheke, erste Etage, Stube, zwei 
Cabinets, Gesindestube, Kammer, Küche, Speise 
kammer, nebst Keller und Holzplatz, auf Michaelis. 
13. Im Bernerschcn Hause, am-Wilhelmsplatz Nr. 87, 
in der Mansarde, ein kleines Logis für einen stillen 
Haushalt, sogleich oder zur Messe. In derKönigs- 
straße Nr. 112, zwei Stuben und Cabinet, für eine 
unverheirathete Person, mit oder ohne Meubles, 
sogleich oder auf Michaelis. 
14. Beim Altstädter Rathhaus, in Nr. 803, Stube, 
Kammer und Küche, für eine kleine Haushaltung, 
auf Michaelis. 
15. Am Markt in Nr. 635 die ganze zweite Etage, 
bestehend aus vier Stuben, eben so vielen Kammern 
und Küche, nebst separatem gewölbten Keller und 
Holzplatz, auf Michaelis oder Chrifttag. 
16. Am Friedrichsplatz in Nr. 98, gleicher Erde, zwei 
Stuben vorn heraus, Alcoven, Küche, nebst Keller 
und Holzplatz, auf Michaelis. 
17. In der Martiniftraße Nr. 68, in der zweiten Etage, 
Stube, zwei Kammern , Küche, nebst Keller und 
Holzraum, auf Michaelis. 
18. Dem neuen Schloßbau gegenüber, in Nr. 695, 
ein Logis, sogleich oder aus Michaelis; man erfrage 
sich deshalb beim Handschuhmacher Gundelach. 
19. An der oberen Petristraße Ecke, in Nr. 275, die 
untere und erste Etage, auf Michaelis.
	        

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