Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1820, [4])

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Capitalien, welche gesucht werden. 
I. 2600 Rthlr. gegen gute Sicherheit und richtig fal 
lende Zinsen, auf ein Grundstück hirfiger Stadt. 
Wo? sagt die Hof- und Waisenh. Buchdruckerei. 
Capitalien, .welche auszuleihen. 
l, 7000 Rthlr. zu 45pCt. Interesse, zusammen oder 
getheilt, gegen gute Sicherheit, jedoch nur in Cassels 
beim Commissionair I. M. Feldstein, Pauli« 
straße Nr. 409. 
s. 80a, 500, 300 und 100 Rthlr., gegen sichere 
Hypothek. Wo? sagt die Hos- und Waisenhaus- 
Buchdruckerei. ' 
3. 70 Rthlr. Pupillen-Gelder, bei Johann Con« 
radBerndt zu Westuffeln, gegen Verschreibung. 
4. 3000 und Booo Rthlr., gegen hypotdecarische 
Sicherheit. Das Nähere in der Hof- und Waisen 
haus - Buchdruckerei. 
§. 30° Rthlr., gegen sichere Hypothek, sogleich. 
Wo? sagt die Hof- und Wassenh. Buchdruckerei. 
Bekanntmachungen. 
i. Eine landesherrliche Verordnung vom 28. Sep 
tember 1802 bestimmt, daß diejenigen Personen, 
welche Nachtigallen halten, von jeder derselben 
jährlich einen Ducaten ad pios usus entrichten sollen. 
Da nun Kurfürstliches Odir-Forft-Collegium strenge 
Handbadung dieser Verordnung wünscht, und des 
halb Kurfürstliche Armen - Direktion um Erbedung 
des fraglichen Ducaten ersucht hat, so wird solches 
«uf Befehl der Lrtztern, sämmtlichen Nachtigallen 
haltern in hiesiger Residenz hierdurch mit dem Bei 
fügen bekannt gemacht, daß im künftigen Frühjahre 
von dem Unterzeichneten gedachte Abgabe zur Ar- 
men-Caffe eingefordert nnd erhoben werden wird. 
Caffel, am 2. November 1820. 
Hüfner, Cassirer. 
*. Alle diejenigen in hiesiger Residenz, welche mit 
Zahlung der Contribution und Landcssckuldensteuern 
im Rückstände sind, weiden hiermit erinnert, solche 
fordcrsamst an den Stadt-Receptor Herrn Eichen- 
derg zu leisten. Cassel, am 1. November 1820. 
Der Ober-Einnehmer von Vulte. 
3. Ein noch brauchbarer eiserner Wagedalken, nebst 
Schalen und auck allenfalls Gewichten, wird zu 
kanfen gesucht. In der Hof- un'^ Waisenhaus» 
Bnchdruckerei erfährt man, wo? 
4. Unterzeichneter warnt hiermit Jedermann, etwas 
auf seinen Namen, es sey unter irgend einem Vor 
wände eS wolle, zu borgen, indem er für nicht- 
einsteht, da er von jeher gewohnt war. Alles baar 
zu bezahlen. 
Der Hauptmann im Kmb. Garde-Gren.Regmt. 
von Vultejus. 
5. Ein einspännig zugefahrenes Wagenpferd, Wal 
lach, Langschtvanz, und braun von Farbe, wird 
aus der Hand zu verkaufen oder ein diesem gleiches 
dazu zu kaufen gesucht. Von wem? sagt die Hof- 
und Waisenhaus - Buchdruckerei. 
6. Einige ein- und zwrispännige gebrauchte moderne 
Caleschen, drei Stavtwagen und zwei Korbwagen, 
sind zu billigen Preisen in Commission zu verkaufen, 
bei G. I. Stegmann, Hos-Niemermeister,. 
Eiisabether Straße. . 
7. Auf Ansuchen der Johanne Adamine Schminke 
dahier ist zur Eröffnung Ves von der verstorbenen 
„ Witwe des Sergeanten Philipp Führer am 8. Sep 
tember d. I. bei unterzeichnetem Stadtgericht hin 
terlegten Testaments, auf Diensitag den 28. Novem 
ber, Vormittags um .10 Uhr, Termin angesetzt 
wor-en, wozu alle dabei etwa betheiligt seyn mö 
gende hierdurch, bei Strafe einseitigen Verfahrens, 
vorgeladen werden. Cassel, am 27. Octoder 1820. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
8. Eine Drehbank wird zu kaufen gesucht; in der 
untern Königsstraße Nr. 1167, drei Treppen hoch. 
9. Ich Zeige hierdurch ergebenst an, daß ick meine 
Wvbnung verändert habe, und gegenwärtig in dem 
Haufe des R emers Hrn. Fröhlich am Markt wohne. 
Zugleich bemerke top, daß rch alle meuie noch vor- 
rärhigen modernen Bijouterie-Waaren, um damit 
aufzuräumen, zu den billigst-n Preisen verkaufen 
werde. Cassel, am 9. Ncv mder 1820. 
- E. L Faynot, Witwe. 
10. 50.000, 20,000, 10,000, 5000, cooo . 20 zu 
1000, a j zu 400, 50 zu 200, 120 zu 100, 300 
zu öo Fl. und noch mehrere andere Gewinne und 
Prämien, werden in der 6ten und letzten Hai-pt- 
Claffe der Z4strn Großherzogl. Darmstädter Lotterie 
gewonnen, wovon die Ziehung den 6. December 
a. c. anfängt. Hierzu sind noch ganze Loose a 50 Fl. 
oder 28 Rthlr. 9^ Ggr., Hess. Währ!, Halbe und 
Viertel für das Vrrhältmßmäßige, auf frankirte 
Rrmessen, bei dem Unterzeichneten zu haben. 
Heinem. M. Dellevie in Cassel, 
Martinistraße, Stern-Apctbrke. 
it. Zur Bequemlichkeit meiner Freunde in Cassel und 
der umliegenden Gegend Unterhalts ick bei Herrn 
Georg Helmuth in Cassel eine Niederlage meines 
längst bekannten aromatischen altdeutschen Senfs, 
und bitte, mich durch dieses Haus recht häufig zu 
beschäftigen. 
Carl Schnell, in Coblenz a. R. 
12. Einer der vortbeilbafresten, nächst dem Leipziger 
Thor gelegener, circa s Acker großer Ödst- und 
Gemüse - Garten, nebst Häuschen, ist^jn Nr. 782 
der Feinstraße an einen reellen Mann auf mehrere 
Jahre zu vermietben. 
»3. In Nr. 663 der Leopoldstraße ist gutes Sparöl 
zu haben, das Maas zu 24 Albus und der Schop 
pen zu 6 Albus.
	        

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