Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1820, [4])

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gegen auf der Stelle zu leistende baare Bezahlung, 
in Cassewabrung, verkauft «erden. Kauflustigen 
«ird daher solches hierdurch bekannt gemacht. 
Castel, am »7. Oktober 1820. 
K. H. General- Kriegs - Collegium, 
steS Departement. 
15. Da die Anweisungen über das auf den bevorste- 
stehenden Winter ans dem hiesigen städtischen Ma 
gazin bewilligte sogenannte Dienerholz, gegen Be 
zahlung von 6Rthlr. 8 Alb. pr. Clafter, an jedem 
Mittwoch undFreitag, Vormittags von 8 bis is Ubr, 
bei dem Unterzeichneten in Empfang genommen 
werden können ; so wird solches auf Befehl Kurfürst!, 
städtischer Brennholz - Magazins - Direktion hier 
durch öffentlich bekannt gemacht. 
Caffel, am 7. November 1820. 
Stumme, Stadtkämmerer. 
16. Obgleich der schon im Jahr »6rz vom Doctor 
Ga!»f in Paris erfundene Dampf-Apparat m«t vie, 
lem Beifall gekrönt, von dort nach Wien und Berlin 
nachahmend überging, und obgleich mrch das herz. 
licht Verlangen beseelt: immer mehr dem Wohl 
der Menschheit mit Hülfe entgegen zu kommen, 
hielt mich doch die im Druck erschienene Anzeige 
des Herrn Horratbs Doctor- Horn in Berlin, 
„daß dort dieseHeil'Kur picht ganz der Erwartung 
entsprochen habe", ab, meine Badeanstalt in frühern 
Jahren mit dem Schwefelrauchbade zu vekvvdkomm- 
nrn, bis mich endlich die häufige Nachfrage und 
andere Umstände veranlasset haben, nach der dazu 
erlangten Allerhöchsten Erlaubniß, vorläufig einen 
Echwrfelräucherungs-Kasten oder Dampfbad anfer 
tigen zu lassen, welches bereits im völlig brauchba 
ren Stande rst, und ohngesäumt mit einem zweiten 
vermehrt werden soll, dem nach Maaßqade de- 
Erfolgs ein drittes folgen wird. Ich beehre mich, 
dem hochgeschätzten Publicum diese einstweilige An 
zeige zu machen, mir aber das ausführliche Detail 
solcher heilsamen Einrichtung für eine nächstfolgende 
Bekanntmachung ergebenst vorzubehalten. Aus 
natürlichem Hang zur Beförderung der Gemein 
nützigkeit und als Verehrer der prunklosen Wahr 
heu ,- bin ich nicht allein bereit, allen denjenigen, 
welche diese Räuckerungs-Kur mrt Zutrauen für 
die Dauer beehren, auf die uneigennützigste Art 
meinen, gedachten Apparat genau einsehen zu lassen, 
sondern ihnen auch, im Fall einer beschließenden 
Nachahmung, einige Anleitung zu geben, um sich 
eine ähnliche Heilanstalt an jedem beliebigen Ort 
für den geringen Aufwand von ohngefähr 4oRthlr. 
zu verschaffen. Cassel, am 7. November »8-0. 
C h a r v i n. 
>7. Einige ein- und zwrispännige gebrauchte modern« 
Calechen, drei Ltadtwaqrn und zwei Korbwagen, 
find zu billigen Preisen in Commission zu verkaufen, 
bei G. I. Stegmann. Hof-Riemermeister, 
Eltsadekher Straße. 
ig. Das nach der Natur bearbeitete Kunstkabinet b< 
Wachsbosfiercrs Manfroni aus Dresden, wirb 
Sonntags den 12. November auf dem Stadtbau ir 
Cassel eröffnet, und dem geehrten Publikum, m 
der ergebensten Bitte um zahlreichen Zuspruch, 
bestens empfohlen. , 
ig. Unterzeichneter warnt hiermitJedermanri, etwas 
auf seinen Namen, eS sey unter irgend einem Bor-, 
wand« eS wolle, zu borgen, indem er für nichts 
einsteht, da er von jeher grwohnt war, Alle- baa» 
zu bezahlen. 
Der Hauptmann im Kurb. Ggrde-Gren. Regm' 
von Vultejus. 
jzo. Auf Ansuchen der Johanne Adamine Schminke 
dahier ist zur Eröffnung des von der verstorbenen 
Witwe des Sergeanten Philipp Führer am 8. Sep 
tember d. I. der unterzeichnetem Stadtgericht hru- 
terlegten Testament-, auf Diensttag den sg. Novem 
ber, Vormittags um ia Uhr, Termin angesetzt 
worden, wozu alle dabei etwa bethrilrgt seyn mö 
gende hierdurch, brr Strafe einseitigen Verfahrens, 
vorgeladen werden. Cassel, am 27. October 1320. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Bnrchardi. 
Li. Eine Drehbank wird zu kaufen gesucht; ia der 
untern Königsstraße Nr. 1167, drei Treppen hoch. 
es. Zu Ende der vorigen Woche ist an irgend einem 
Orte eia rotb seidener Regenschirm, am Sticlknopf 
mit Schnitzwerk versehen, stehen geblieben» Da 
kein Name daran ist, so kann man den Eigenthümer 
nicht kennen ; es wird daher gebeten, ihn in der 
. untern Königsstraße im Rommelschen Hause, eine 
Treppe hoch abzugeben. 
oz. Ich zeige' hierdurch ergebenst an, daß ich meine 
Wohnung verändert habe, und gegenwärtig in dem 
Hause des Riemers Hrn. Fröhlich am Markt wohne. 
Zugleich bemerke ich, daß ich alle meine noch oor- 
räthigen modernen Bijvutckie-Waaren, um damit 
auszuräumen, zu den billigsten Preisen verkaufen 
werde. Cassel, am 9. Ncvember 1820. 
E. L. Faynot, Witwe. 
,4. PräclufionS-Decret, in Sachen der Anne Elisa 
beth, Slegmnnd Meinung- Witwe von Ei'chwege, 
Klägerin, gegen Jacob Schulde und dessen Ehe 
frau zu Oberhobne, Billagte. — Hierauf werden 
alle sich interminolicilalioni's den 9, Oktober d. I» 
nicht gemeldeten Real-Prätendenten mit ihren 
etwaigen Ansprüchen an den sub hasta stehenden 
Immobilien, präcludtrt. 
Abterode, am 51. Oktober i8*o. 
Uckermann. ln sidem Frank» 
25. 50,000, 20,000, 10,000, 5000, öooo"* ao zu 
1000, 25 zu 400, 50 zu 200, 120 zu 100, 500 
zu 60 Fl. und noch mehrere andere Gewinne und 
Prämien, werden in der 6ten und letzten Haupt- 
Classe der 54 sten Großhrrzogl. Darmstädter Lotterie 
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