Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1820, [2])

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bann zum Aufbieten einzufinben, und nach Befinden 
auf höchste Gebot den Zuschlag zu erwarten. 
' Am 17. März 1820» 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
Lg. Cassel. Zum nochmaligen Ausgebob des aus 
geklagter hypothekarischer Schuldforderung halber 
zum öffentlichen Verkauf gebrachten, dem Gast 
wirth Justus Fenner zugehörigen Gasthauses, zur 
Stadt Hanau, unter Nr. 594 dahier in der Schloß 
straße, zwischen dem Sattlermeister Gundelach und 
Metzgermeistcr Hartung gelegen, nebst Zubehör, 
ist ein fünfter und letzter Steigerungs-Termin auf 
Freitag den Lg., April, Vormittags'von 9 bis is 
Uhr, angesetzt worden, worin mit dem im vorigen 
Termin erfolgten Gebot der 4ZvZ Rthlr. die weitere 
Steigerung angefangen werden soll. Kaufliebhaber 
haben sich alsdann zum Aufbieten einzufinden, und 
auf das höchste Gebot den Zuschlag nach Befinden 
zu erwarten. Daß, nach der von des verstorbenen 
Gastwirths Nicolaus Fenner Witwe geschehenen 
Anzeige, dieser der lebenslängliche freie Einfitz in 
dem fraglichen Hause, bestehend in einer Stube, 
Kammer und Küche, zustehe, wird hierbei wieder 
holt bekannt gemacht. Um 14. März 1820. 
Kurf. Hess. Stadtgericht'daselbst. Burchardi. 
Wepler. 
*9- Cassel..Zur Fortsetzung des von Kurfürstlicher 
Regierung übertragenen öffentlichen doch freiwilli 
gen Verkaufs der zum Nachlaß des verstorbenen 
Oeconomen George Daniel Mauritius gehörigen ; 
4 i£ Ack. 3 Rt. zehntfreies ehemaliges Hufenland, 
nach Ch. N. Nr. 21. im Mittelfelde , an Valen 
tin Waßmuth und Jacob Schröder gelegen, ist 
«nderweiter Steigerungs-Termin auf Freitag den 
Lg. April, Vormittags um 10 Uhr, bei unter 
zeichnetem Stadtgericht angesetzt worden^ wozu 
Kaufliedhaber hierdurch eingeladen werden, um 
alsdann sich einzufinden, ihre Gebotezu thun, und 
auf das höchste Gebot, nach Befinden weitere Ver 
fügung zn erwarten. Zugleich werden etwaige Hy- 
pvthecar-Gläubiger, welchen das Grundstück ver 
pfändet sein sollte, wiederholt erinnert, für ihre 
Hypothekar - Rechte, bei der gesetzlichen Strafe 
deren Erlöschung, Bedacht'zu nehmen.. 
Am 14». März 1820. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi» 
Wepler. 
30. Cassel. In dem abgehaltenen Termin über den 
erkannten öffentlichen Verkauf des dem Metzger- - 
rncister Andreas Homburg dahier zugehörigen Wohn 
hauses, in der Weeserthorstraßt am Klostkrplatze 
unter Nr. 886, an der Witwe Fiudler gelegen, ist 
kein Gebot erfolgt, und daher auf des immittirten 
Gläubigers Ansuchen anderweiter Steigerungs 
Termin auf Freitag den 23. April, Vormittags - 
um 10 Uhr, oei Kurfürstlichem Stadtgericht ange 
setzt worden, worin Kaufliehhaber fich einzufinden, \ 
ihre Gebote zu thun und nach Befinden auf das 
höchste Gebot den Zuschlag zu erwarten haben. 
Am z. März 1820. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
Wepler. 
31. Cassel. In dem letzter« abgehaltenen Steige 
rungs-Termin über das ausgeklagter Schuldforde 
rung halber zum öffentlichen Verkauf gebrachte, 
der Kramerin Maria Amalia Becker, verehelichte 
Goßmann, zugehörige Haus, dahier in der obersten 
Druselgaße, zwischen dem Hartdegen- und Dallwitz- 
schen Hause unter Nr. 299 gelegen, ist abermalen 
kein Gebot erfolgt, und daher gebetenermaßen an 
derweiter und zwar dritter Steigerungs-Termin 
auf Freitag den 28. April, Vormittags von 9 bis 
12 Uhr, bei unterzeichnetem Stadtgericht angesetzt 
worden, wozu Kaufliedhaber hierdurch eingeladen 
werden, um sich alsdann zum Bieten einzufinden, 
und auf das höchste Gebot nach Befinden den Zu 
schlag zu erwarten. Am 7. Marz 1820.. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst». Burchardi. 
Wepler.. 
zs. Cassel. Zur Fortsetzung des öffentlichen jedoch 
freiwilligen Verkaufs der zum Nachlaß des verstor 
benen Kürschnermeisters Johann Gottlieb Lips 
gehörigen Behausung , dahier in dev Paulistraße 
unter Nr.. 516, zwischen den Gebrüdern Wallach 
und Kramer Höhmann gelegen,, nebst Zubehör, 
ist gebetenermaßen anderweiter Steigerungs-Termin 
auf Freitag den 28. April angesetzt worden, worin 
mit dem bereits erfolgten Gebot der 2550 Rthlr. 
der Anfang zum Bieten gemacht werden soll. Kauf- 
liebtzaber haben vor Kurfürstlichem Stadtgericht 
alsdann^ Vormittags um 10 Uhr, sich einzufin». 
den, mehr zu bieten und nach Befinden auf das 
höchste Gebot den Zuschlag zu erwarten.. 
Am 14. März 1820. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
Wep ler. 
33. Cassel. Behufs der Erbvertheilung, und ver 
möge erhaltener Aufforderung der Herren Bevoll 
mächtigten der höchsten Erben Ihrer Königlichen 
Hoheit der Höchstseeligen Knrfürfiin von Hessen, 
habe ich zum Verkaufe des zu dem Nachlasse Aller- 
höchstderselben gehörigen , dahier in der Königs- 
straße unter der Nr. 144 gelegenen Pallastes, nebst 
Hintergebäuden und sonstigen Zubehörungen, so 
wie auch des dabei befindlichen Ack. io Rt. hal 
tenden Gartens, Termin auf Mittwochen den 
5. Julii d. I. bestimmt, und lade Kaufliedhaber 
hierdurch ein, an dem genauutrn Tage, Vormit 
tags um 11 Uhr, in meiner Wohnung Nr. 85 der 
oberen Carlsstraße sich einzufinden, und ihre Ge 
bote abzugeben.. Auch bemerke ich, daß die Ver- 
kaufSbed'mguugen in dem Termine den Kauflusti- 
§rn vorgelegt werden sollen. Am 28. März 1820« 
E b e r t, Regierirngs-Secretarius.
	        

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